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1. Halbjahr 11 (20.02.11 - 24.07.11)

Prof. Dr. Jürgen Wertheimer Prof. Dr. Jürgen Wertheimer
Wie viel ist der Mensch wert?

Sendezeit: So 20.02.2011, 08:00h


„Wie viel ist ein Mensch wert?“ – Was für eine Frage! Als ob man ein Menschenleben mit Geld aufwiegen könnte. Nun, man kann. Man kann es nicht nur, man tut es. Alle tun es. Tagtäglich: Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen, Börsen. Regierungen, wenn sie um die Höhe von Lösegeldern verhandeln, Kliniken, wenn sie berechnen, welche Maßnahme sich für welchen Fall – noch – rechnet. Etwas in uns rechnet immer nach und fragt dauernd, wenngleich häufig fast unhörbar: „Lohnt sich das?“ Normalerweise wird dieser schnöde materialistische Kern unseres Alltags unter einer Menge humanistischer Floskeln verborgen. Nur die Literatur führt nüchtern Bilanz über unser Kosten-Nutzen-Denken ...



Prof. Dr. Harald Weinrich Prof. Dr. Harald Weinrich
Von der Ökonomie geistiger Werte

Sendezeit: So 27.02.2011, 08:00h
Erstausstrahlung: So 16.01.2000


Mit der Bewertung materieller Güter sind wir alle vertraut. Wie aber lässt sich der Wert geistiger Güter ermessen? Harald Weinrich orientiert sich versuchsweise an den Kriterien, mit denen wir zum Beispiel über Immobilien oder Wertpapiere sprechen: Werterwerb, Wertbesitz, Werterhalt oder Verwertung. Dabei wird deutlich, dass wir für geistige Werte, im Gegensatz zur finanziellen Ökonomie materieller Werte, vor allem auch mit einer anderen, der wohl härtesten Währung überhaupt, bezahlen: mit Lebenszeit.



Prof. Dr. Hermann Lübbe Prof. Dr. Hermann Lübbe
Die Werte, die Kultur und das Geld

Sendezeit: So 06.03.2011, 08:00h


Das Beste, was sich über die Konsequenzen der Finanzmarktkatastrophe sagen ließe, könnte lauten: Wir sind kraft dieser Katastrophe in eine Epoche geldtheoretischer und finanzmarktpolitischer Aufklärung eingetreten, die die Interaktion aller Beteiligten tiefreichend verändern wird. Der Banken wie ihrer Kunden, der Unternehmer wie der Sparer und sonstigen Kleinanleger, der Bonitätsklassifizierungsexperten wie der Investoren und vor allem auch der Staatshaushaltsverantwortlichen, Regierungen und Parteien.



Prof. Dr. Joachim Starbatty Prof. Dr. Joachim Starbatty
Geld verdirbt den Charakter. Wie es zu den Exzessen in der Welt des Geldes gekommen ist

Sendezeit: So 13.03.2011, 08:00h


Die derzeitige Finanzkrise wird gern auf die Gier und das moralische Versagen in der Banken- und Finanzwelt zurückgeführt. Die Anreizsysteme belohnten risikoreiches Handeln, die großen Zentralbanken stellten dermaßen billiges Geld zur Verfügung, dass kein Zweifel an ewiger Prosperität aufkam. Als schließlich die Blasen platzten, stürzten sie die Finanz- und Realwirtschaft in eine tiefe Depression. Es steht zu befürchten, dass wir noch lange nicht am Ende dieser Durststrecke angelangt sind.



Prof. Dr. Paul Kirchhof Prof. Dr. Paul Kirchhof
Die Gefährdung staatlicher Souveränität durch die Finanzkrise

Sendezeit: So 20.03.2011, 08:00h


Eine vermöge ihres Geldkapitals herrschende Schicht überlässt ihr Eigentum zinspflichtig dem Staat, gewinnt mit diesem Kapital Herrschaft über Staat und Wirtschaft, auch über konkurrierende kleinere Unternehmen, festigt dieses System durch Abhängigkeitsverhältnisse. Der Staat gerät durch wachsende Verschuldung immer mehr in die Schuld des Finanzmarkts, muss sich von Ratingagenturen prüfen lassen, sieht sich Gegenleistungspflichten oder Gegenleistungszwängen bis hin zu Rettungsschirmen ausgesetzt. „Systemische“ Gefährdungen nehmen verfassungsrechtlichen Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen ihre Wirkung. Die Vorwegnahme zukünftiger Steuerkraft verengt den Handlungsraum nachfolgender Staatsorgane. Die Finanzkrise muss als eine Gefährdung moderner Staatlichkeit begriffen werden.



Prof. Dr. Susan Neiman Prof. Dr. Susan Neiman
Moralische Klarheit – Leitfaden für erwachsene Idealisten

Sendezeit: So 27.03.2011, 08:00h


"Der Begriff Moral ist verpönt, ein Wort wie Held ist tabu, gut und böse tauchen nur mit Anführungszeichen auf", sagt Susan Neiman. Nachdem der Ausdruck "Moral Clarity" nach dem 11. September 2001 von den Anhängern der Bush-Regierung vereinnahmt wurde, möchte sie die Sprache der Moral und deren Konzept des Guten neu in den Blick nehmen. Auf der Grundlage ihrer eigenen historischen Analysen verteidigt sie die abendländischen Werte und zeigt, wie die Welt sein könnte, wenn man einige der Hoffnungen und Ideale zurückerobern könnte, die abhanden gekommen sind.



Prof. Dr. Marianne Gronemeyer Prof. Dr. Marianne Gronemeyer
Die Macht der Bedürfnisse. Überfluss und Knappheit in der Konsumgesellschaft

Sendezeit: So 03.04.2011, 08:00h
Erstausstrahlung: So 26.11.2006


Während uns die von Tag zu Tag dringlicher werdenden Sparappelle im Ohr klingen, die uns eine neue Bescheidenheit auferlegen, während wir uns gerade zu der Einsicht durchringen, dass es bei leeren öffentlichen Kassen und schmaler werdendem privaten Portemonnaie unumgänglich ist, sich einzuschränken, verschafft sich schon eine andere Ermahnung Gehör: dass es nämlich heute erste Bürgerpflicht sei, zu konsumieren, denn nur durch Konsum könne die Wirtschaft wachsen und nur durch Wachstum entstünden die so schmerzlich vermissten Arbeitsplätze. Müssen wir nun sparen oder uns verausgaben? Müssen wir unsere Bedürfnisse ausleben und stimulieren oder streng in ihre Schranken weisen? Wem nützen unsere Bedürfnisse? Und wem verhelfen sie zur Macht?



 Burkhard Spinnen Burkhard Spinnen
Ebay und Co - das Internet und der neue Konsumismus

Sendezeit: So 10.04.2011, 08:00h


Internet-Plattformen wie Ebay oder Amazon gehören für Viele mittlerweile zum täglichen Leben. Das private Kaufen und Verkaufen im Netz ist bequem und zeitsparend und wird heute oft fast wie ein Hobby betrieben. Was sagt die massenhafte Nutzung von Auktionsplattformen über uns und den Zustand unserer Gesellschaft aus? Was verändert sich dadurch an den ökonomischen Beziehungen zwischen Menschen? Auf unterhaltsame Weise nimmt der Schriftsteller Burkhard Spinnen, selbst erfahrener Ebay-Nutzer, in diesem Vortrag die Welt der Internet-Verkaufsplattformen unter die Lupe - von der Revolution des privaten Verkaufens Ende der 90er Jahre bis zum Homo Oeconomicus unserer Tage.



Dr. Robert Hauser Dr. Robert Hauser
Konsequenzen der digitalen kulturellen Überlieferung

Sendezeit: So 17.04.2011, 08:00h


Mit den Computerprogrammen für die ersten elektronischen Rechenmaschinen in den 1960er Jahren entstanden erstmals digitale Objekte und damit eine neue Art von Kulturprodukten. Die „Computerisierung“ fast aller Lebensbereiche hat in den letzten Jahrzehnten einen generellen Prozess der Digitalisierung in Gang gesetzt. Klassische Kulturprodukte wie Schrift-, Ton-, Bild- und Videodokumente existieren zunehmend nur noch in digitaler, d.h. virtueller Form. Dies hat weitreichende Folgen für die Erhaltung und Bewahrung von Kulturgütern. Die kulturelle Überlieferung ist in hohem Maße von Technik abhängig. Was sind die Konsequenzen dieser Entwicklung? Robert Hauser verdeutlicht die Tragweite dieser Frage an Beispielen aus der Praxis und gibt erste vorläufige Antworten aus Sicht der angewandten Forschung.



Professor Dr. Alva Noë Professor Dr. Alva Noë
Du bist nicht dein Gehirn

Sendezeit: So 08.05.2011, 08:00h


Das menschliche Gehirn ist kein unbekanntes Territorium mehr. In den vergangenen Jahrzehnten ermöglichte die Gehirnforschung zunehmend Einblicke in das, was in unserem Kopf vorgeht. Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften erfahren viel öffentliche Aufmerksamkeit. Wie funktionieren Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis? Was ist Intelligenz, freier Wille, Gefühl, Bewusstsein? Der amerikanische Philosoph Alva Noë plädiert dafür, bei der Erkundung von Geist und Bewusstsein den einseitigen Focus auf das Gehirn aufzugeben. Wir sind nicht allein im Kopf zuhause, lautet seine These: Unser Bewusstsein passiert nicht einfach in uns – es ist etwas, das wir durch unser Tun in der Welt tagtäglich selbst erschaffen und gestalten.



Prof. Dr. Hans J. Markowitsch Prof. Dr. Hans J. Markowitsch
Was passiert, wenn ich denke?

Sendezeit: So 15.05.2011, 08:00h


Denken wird unterteilt in bewusste und unbewusste Prozesse, wobei aus evolutionärer Sicht auch Tiere in der Lage sind, zu denken. Menschliches Denken ist ein komplexes Geschehen, das die Entwicklung von Sprache, Bewusstsein, zwischenmenschliche Kontakte und Empathie voraussetzt. Hirnschäden, psychische Krankheitsbilder oder negative frühkindliche Einflüsse können das Denkvermögen nachhaltig verändern. Ein neues Forschungsfeld, das den Einfluss der Umwelt auf das Erbgut behandelt, ist die Epigenetik, deren Erkenntnisse möglicherweise die Ansichten über das Zustandekommen und die Veränderung von Persönlichkeitsdimensionen revolutionieren werden ...



 Rüdiger Vaas Rüdiger Vaas
Hirn und Humor – Der Witz im Visier der Wissenschaft

Sendezeit: So 22.05.2011, 08:00h


Witze machen, Lachen und Humor gehören – Gott sei Dank – zu unserem Alltag. Über sich selbst und andere lachen zu können ist eine wichtige Entlastung von den Beschwernissen des Lebens. „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ formuliert es Joachim Ringelnatz. Doch dahinter verbergen sich komplexe Leistungen des Gehirns. Selbst ein einfacher Witz setzt Sprachvermögen, abstraktes Denken, soziales Erkennen und die Zuschreibung von Absichten voraus ...



Prof. Dr. Manfred Spitzer Prof. Dr. Manfred Spitzer
Wie lernt das Gehirn? Neurobiologische Grundlagen des Lernens und Lehrens

Sendezeit: So 29.05.2011, 08:00h
Erstausstrahlung: So 23.04.2006


Wenn es etwas gibt, was den Menschen vor allen anderen Lebewesen auszeichnet, dann ist es die Tatsache, dass er lernen kann und dies auch zeitlebens tut. Wie arbeitet das menschliche Gehirn? Wie schaffen es Milliarden von Nervenzellen Denken, Lernen und Handeln hervorzubringen? In den vergangenen zehn Jahren hat die Hirnforschung wichtige Erkenntnisse zu diesen Fragen gewonnen. Manfred Spitzer erläutert auf anschauliche Weise die Grundlagen der Funktionsweise neuronaler Netzwerke.



Prof. Dr. Elsbeth Stern Prof. Dr. Elsbeth Stern
Intelligentes Lernen und nützliches Wissen

Sendezeit: So 05.06.2011, 08:00h


Wissen ist kein „Eintrag im Lexikon“, der kopiert und abgespeichert wird, sondern eine Verknüpfung im Gehirn. Dass dabei Übung den Meister macht, ist allgemein bekannt. Dass die Übung allerdings intelligent angelegt sein muss, wird oftmals nicht berücksichtigt. Das Ergebnis ist in vielen Fällen „träges Wissen“, das nicht auf neue Situationen übertragen werden kann. In ihrem Vortrag erörtert Elsbeth Stern, wie Lernen gestaltet sein sollte, um „verwertbares Wissen“ zu vermitteln. In einem Zusammenspiel von Vorwissen und verstehendem Lernen, also einem aktiven Konstruktionsprozess, entstehe ein Wissen, das auch auf andere Wissensbereiche und Komplexe angewendet, kontinuierlich erweitert und gegebenenfalls revidiert werden könne.



Prof. Dr. Burkhart Fischer Prof. Dr. Burkhart Fischer
Hören, Sehen, Blicken, Zählen – Voraussetzungen für Lernerfolge

Sendezeit: So 19.06.2011, 08:00h


Hören, Sehen, Blicken und Zählen können nur optimal funktionieren, wenn die Verarbeitung der Sinneseindrücke und die Steuerung durch das Gehirn altersgerecht entwickelt sind. Das Freiburger „BlickLabor“ beschäftigt sich mit grundlegenden Wahrnehmungs- und Blickfunktionen, welche bei fast allen Lernprozessen benötigt werden. Dabei geht es nicht um die Sinnesorgane selbst oder um die Sprach-Verarbeitung, sondern um die dazwischen stattfindende Signal-Verarbeitung im Gehirn auf dem Weg vom Sinnesorgan zu den höheren Hirnfunktionen. Bei Kindern mit Schulschwierigkeiten finden sich häufig Entwicklungsrückstände in einer oder mehrerer der untersuchten Funktionen.



Prof. Dr. Detlev Ganten Prof. Dr. Detlev Ganten
Die Steinzeit steckt uns in den Knochen – Aspekte einer Evolutionären Medizin

Sendezeit: So 26.06.2011, 08:00h


Unser Körper ist das Produkt seiner Entstehungsgeschichte, wir sind der lebende Kompromiss aus unseren evolutionären Vorgängern, den Affen, Amphibien und Fischen. Seit der Steinzeit hat sich unser Körper nur noch wenig verändert, nun passt er nicht mehr so recht zu unseren modernen Lebensgewohnheiten. Rückenschmerzen, Allergien, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen machen uns zu schaffen. Ein Blick in die Naturgeschichte des menschlichen Körpers ist hier äußerst aufschlussreich: Fast alle Krankheiten lassen sich besser verstehen - und damit eher vermeiden - wenn man sie vor dem Hintergrund einer „evolutionären Medizin“ betrachtet. Detlev Ganten stellt diesen wichtigen neuen Ansatz für eine gesunde Lebensführung vor.



Prof. Dr. Lothar Kanz Prof. Dr. Lothar Kanz
Krebsmedizin im Wandel der Zeit: Herausforderungen in der Zukunft

Sendezeit: So 03.07.2011, 08:00h


Zur Zeit leben in Deutschland 1,5 Millionen Menschen mit der Diagnose Krebs. Am stärksten verbreitet sind der Prostatakrebs bei Männern und der Brustkrebs bei Frauen, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs bei beiden Geschlechtern. Krebs ist in erster Linie eine Alterserkrankung. Je höher die Lebenserwartung ist, desto höher wird für den Einzelnen die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Deshalb steigen aufgrund der demographischen Entwicklung die absoluten Krebserkrankungsfälle in der westlichen Welt kontinuierlich an, obwohl durch Fortschritte in der Krebsmedizin immer mehr Menschen ihre Tumorerkrankung überleben.



 Heinz-Rüdiger Strehl Heinz-Rüdiger Strehl
Grenzen der Hochleistungsmedizin

Sendezeit: So 10.07.2011, 08:00h


Wenn über die Grenzen der Hochleistungsmedizin nachgedacht wird, stellt sich nicht nur die Frage, was Medizin heute zu leisten vermag. Ärzte, Medizinethiker und Gesundheitsökonomen müssen auch Fragen der Rationierung und Priorisierung medizinischer Leistungen diskutieren. Rüdiger Strehl verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitsmanagement. Er beschreibt in diesem Vortrag, mit welchen Mechanismen und Regulierungen im System der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung versucht wird, dem Dilemma von begrenzten Finanzmitteln und immer kostenträchtigeren Möglichkeiten der Hochleistungsmedizin zu begegnen. Eine kritische Betrachtung der aktuellen Situation ist notwendig, um Perspektiven für eine mögliche Verbesserung zu skizzieren.



Prof. Dr. Hans-Ulrich Häring Prof. Dr. Hans-Ulrich Häring
Diabetes Mellitus eine Volkskrankheit: Sind Gene oder Umwelteinflüsse die Ursache?

Sendezeit: So 17.07.2011, 08:00h


Diabetes-Erkrankungen nehmen weltweit in beängstigendem Maß zu. In Deutschland hat sich die Zahl der an Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten in den letzten fünfzig Jahren fast verzehnfacht. Diese Entwicklung vollzieht sich in allen westlichen Industrienationen ähnlich. Und sie wird mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auch in Asien, Afrika und Südamerika beobachtet. Die Ursache liegt in einer zunehmend bewegungsarmen Lebensweise bei gleichzeitiger Möglichkeit zur Überernährung, gepaart mit einer genetisch bedingten Empfänglichkeit für die Krankheit. Die Geneffekte wiederum scheinen nur im Zusammenspiel mit einer bestimmten Form der Dickleibigkeit relevant für eine Diabetes-Erkrankung zu werden. Der Vortrag erläutert den aktuellen Stand der Diabetes-Forschung.



Dr. Rainer Matejka Dr. Rainer Matejka
Müde, depressiv, abgeschlagen – schon mal an die Leber gedacht?

Sendezeit: So 24.07.2011, 08:00h


Lebererkrankungen sind weit verbreitet. Der Naschweis einer Leberstörung ist aber nicht immer einfach, und die Symptome sind oft unklar. Der Vortrag will daher nicht nur Wissenswertes über Aufbau und Funktion der Leber darstellen, sondern vor allem aufzeigen, woran man Leberstörungen auch bei nahezu unauffälligem internistischen Befund erkennt und wie man sie therapiert. Das Erstaunliche dabei: oft weisen erst psychische Versimmungen und Erschöpfungszustände auf die Leber als Ursache hin ...