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Liste aller Vorträge seit 1987 als PDF

Referenten alphabetisch

1. Halbjahr 12 (04.03.12 - 22.07.12)

 Matthias Horx Matthias Horx
Future Living – wie wir leben werden

Sendezeit: So 04.03.2012, 08:00h


Atomunfälle, Naturkatastrophen, Rohstoffmangel, Bürgerkriege, Finanzkrisen. Welche Zukunft hat unsere Welt des globalisierten Kapitalismus? Viele Menschen sind verunsichert, die Welt scheint ihnen auf dem Weg in den Untergang. Dabei, so Matthias Horx, sind heutige Gesellschaften aufgrund ihrer Vernetzung und ihrer technischen Möglichkeiten durchaus robust und in der Lage, neue Wege einzuschlagen, um ihre Probleme zu lösen. In diesem Vortrag beschreibt er anschaulich und mit einem optimistischen Blick auf die Dynamik des Wandels, welche tiefgreifenden, langfristigen Veränderungen die Lebenswelten der Zukunft bestimmen werden: Verstädterung, Feminisierung, Verschiebung der Altersstrukturen, Wandel von Arbeit, Mobilität und sozialer Vernetzung.



Prof. Dr. Dieter Spath Prof. Dr. Dieter Spath
Leben und Arbeiten in der Stadt von morgen

Sendezeit: So 11.03.2012, 08:00h


Wie mag der Alltag in der Stadt von morgen aussehen? Mit dem Elektroauto an die Ladestation ins automatische Parkhaus, auf dem Weg zur Arbeit ins energieneutrale Großraumbüro mit dem Smartphone den Haushalt organisiert, Lebensmittel bestellt und die neuesten Nachrichten gecheckt ... So utopisch das anmuten mag, Wissenschaftler arbeiten längst am nachhaltigen Umbau unserer Städte, der Infrastruktur, der Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung und Mobilität. In diesem Vortrag erörtert Dieter Spath die Möglichkeiten, die heute im Bereich erneuerbarer Energie, Elektromobilität und mobiler Informations- und Kommunikationstechnologie für eine nachhaltige und positive Urbanität denkbar sind.



Prof. Wulf Daseking Prof. Wulf Daseking
Demographische Entwicklung – Antworten der Stadtplanung

Sendezeit: So 18.03.2012, 08:00h


Stadtplanung und Stadtentwicklung benötigen vorausschauende Visionen, langangelegte Strategien und Kontinuität. Städte, so Wulf Daseking, sind das Ergebnis ihrer politischen Kultur, ihrer Fachleute, ihrer Institutionen und der Bürgerschaft, die sich darin engagiert. Immer stärker muss dabei - auch und gerade für die Gestaltung des öffentlichen Raumes - in den Blick genommen werden, dass unsere Gesellschaft älter, bunter und in der breiten Masse auch ärmer werden wird. Der Vortrag beleuchtet die Möglichkeiten einer Stadt der Stadtteile, der kulturellen und sozialen Durchmischung und der Ressourcenschonung.



Prof. Dr. Caroline Kramer Prof. Dr. Caroline Kramer
Alt werden und jung bleiben – Wohnwünsche und Lebensstile der Generation 50plus

Sendezeit: So 25.03.2012, 08:00h
Erstausstrahlung: So 17.10.2010


Die deutsche Gesellschaft, und speziell ihre Städte, stehen vor einer Phase großer demographischer Veränderungen, die in der geographischen Diskussion vor allem unter den Stichworten Schrumpfung und Alterung zusammengefasst werden. Über die Lebensstile und Wohnansprüche der künftigen älteren Generation ist bislang wenig bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sie sich von denen der heute älteren Generation deutlich unterscheiden werden. Caroline Kramer stellt in diesem Vortrag eine Studie vor, die am Beispiel der Stadtregionen München, Aachen und Karlsruhe die vorherrschenden Migrationsmuster und die zukünftigen Lebensstile älterer Menschen analysiert.



Prof. Dr. Gerd Bosbach Prof. Dr. Gerd Bosbach
Die instrumentalisierte Zukunftsangst: Gesetzliche oder private Rentenversicherung, wer hat den Nutzen?

Sendezeit: So 01.04.2012, 08:00h


Müssen wir die demographische Entwicklung wirklich fürchten? Warum wird seit der Jahrtausendwende so viel über Bevölkerungsstatistik gesprochen? Wieso soll die private Rente „demographiefest“ sein? Und wem nutzt das alles? Gerd Bosbach kennt durch seine langjährige Tätigkeit als Statistikberater in der Politik und im Gesundheitsbereich die Kraft scheinbar objektiver Zahlen - und deren interessengeleitete Interpretation. Aus dieser Erfahrung heraus beschreibt er oft übersehene, wichtige Zusammenhänge. So zeigt der Blick in das letzte Jahrhundert eine massive Alterung ohne Einschnitte in das soziale Netz, ganz im Gegenteil. Bestimmt die Demographie wirklich das Wohlergehen von Gesellschaften oder übernimmt sie nur die Rolle des Sündenbocks, um von anderem abzulenken?



Prof. Dr. Lars. P. Feld Prof. Dr. Lars. P. Feld
Verschuldung in Deutschland und der EU als Problem der Generationengerechtigkeit

Sendezeit: So 15.04.2012, 08:00h


Die Schuldenkrise der Industrieländer hält nun seit zwei Jahren die Finanzmärkte in Atem und gefährdet den wirtschaftlichen Aufschwung. In Europa versuchen überschuldete Staaten ihre Haushalte zu konsolidieren und Strukturreformen durchzuführen. Zugleich helfen ihnen die europäischen Partner mit Krediten weiter, die als Liquiditätshilfen gedacht sind. Die bisherigen Schritte sehen zwar langfristig angelegte Reformmaßnahmen vor, gleichwohl scheinen diese Schritte im Urteil vieler Beobachter nicht zur Lösung der Liquiditätskrise geeignet. In diesem Vortrag werden die Verschuldungsprobleme in Europa und in Deutschland dargestellt und analysiert. Die Notwendigkeit zur Konsolidierung ergibt sich langfristig dann, wenn wie in Deutschland das Zinsniveau typischerweise über der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts liegt. Nur durch Konsolidierung kann dann eine übermäßige Belastung zukünftiger Generationen verhindert werden.



 Winfried Kretschmann Winfried Kretschmann
Universität – Quo vadis?

Sendezeit: So 22.04.2012, 08:00h


"Universität - quo vadis?" - diese Frage erörtert Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Vortrag an der Universität Freiburg. Schwerpunkt seiner Rede ist die besondere Rolle der Universitäten im Dreieck von Markt, Staat und Bürgergesellschaft. Der Ministerpräsident zeigt die sich hieraus ergebenden Spannungsfelder auf und gibt einen Überblick über die Zielsetzungen und Meilensteine der grün-roten Landesregierung im Bereich der Wissenschaftspolitik.



Prof. Dr. Kai Simons Prof. Dr. Kai Simons
Zukunft mit Zellbiologie gestalten

Sendezeit: So 29.04.2012, 08:00h


Die Welt steht vor einer enormen Herausforderung. Ihre natürlichen Ressourcen schrumpfen. Öl und andere Rohstoffe werden immer knapper. Wir brauchen neue Technologien, die schon in naher Zukunft die alten ablösen können. Eine wichtige Inspirationsquelle für junge Wissenschaftler ist die Biologie. Denn die Zellen auf diesem Planeten sind Alleskönner! Sie sind eine Wunderwelt der Nanotechnologie. Von ihnen gilt es zu lernen! Der finnische Mediziner und Zellbiologe Kai Simons beschreibt in diesem Vortrag, welches Potential für neue Technologien in der molekularen Zellbiologie liegt.



Prof. Dr. Joseph E. Stiglitz Prof. Dr. Joseph E. Stiglitz
Making Globalisation Work: Die Chancen der Globalisierung

Sendezeit: So 06.05.2012, 08:00h
Erstausstrahlung: So 16.09.2007


Als die Öffentlichkeit vor etwa 20 Jahren begann, sich mit dem Phänomen der Globalisierung zu beschäftigen, erhoffte man sich Entwicklung und mehr Wohlstand für alle. Heute wissen wir, dass der Markt, die Interessen der Finanzbranche und multinationaler Konzerne den Globalisierungsprozess dominieren. Das Gefälle zwischen Arm und Reich wird immer größer. In den reichen Ländern geht - bei steigender Wirtschaftsleistung - das Durchschnittseinkommen der Bürger zurück. Profitiert hat vor allem das Großkapital und die kleine Gruppe der Top-Verdiener. Joseph E. Stiglitz, der zu den Ikonen der Globalisierungskritik gehört, zeigt in diesem Vortrag, welche Veränderungen die Weltwirtschaftsordnung erlebt hat und versucht, eine andere, faire Form der Globalisierung zu entwerfen. Professor Dr. Joseph E. Stiglitz lehrt Volkswirtschaft an der Columbia University in New York. 2001 wurde er mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet.



Prof. Dr. Alexander Demandt Prof. Dr. Alexander Demandt
Zukunft, die keine war. Unverwirklichte Möglichkeiten in der Geschichte

Sendezeit: So 13.05.2012, 08:00h


Geschichte beruht auf einer Folge von Entscheidungssituationen, in denen aus einem Spektrum von Möglichkeiten eine Einzige realisiert wurde. Was wäre etwa nach einer Niederlage des Arminius im Teutoburger Wald, was nach einem Freispruch Jesu durch Pilatus zu erwarten gewesen? Es gab Heiratspläne zwischen Karl dem Großen und Irene von Byzanz, zwischen Friedrich dem Großen und Maria Theresia. Das Attentat von Sarajewo hätte misslingen, ein Attentat auf Hitler glücken können. Mit historischer Sachkenntnis denkt Alexander Demandt über die Frage „Was wäre wenn …?“ an verschiedenen Punkten der Geschichte nach. Es handelt sich gewissermaßen um Zukunft, die nicht stattgefunden hat.



Prof. Dr. Reinhard Haller Prof. Dr. Reinhard Haller
Glück und Unglück der Sucht

Sendezeit: So 20.05.2012, 08:00h


Zu allen Zeiten hatten Menschen den Wunsch, ihrer Realität vorübergehend zu entfliehen, sich abzulenken, zu entspannen, neue Gefühlszustände zu erleben. Aber noch nie waren so viele berauschende Substanzen verfügbar wie heute, und noch nie war die Hemmschwelle zum Konsum so herabgesetzt. Für illegale Drogen wird mit 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr mehr Geld ausgegeben, als für die Ernährung der Menschheit. Ist der moderne Mensch ein süchtiges Wesen? Nikotin und Alkohol schon bei Kindern, Komatrinken bei Jugendlichen, Cannabis, Kokain und Designerdrogen, Medikamentenmissbrauch, aber auch Ess- oder Magersucht, Computer- und Internetsucht sind inzwischen weit verbreitet. Der Trend ist eindeutig: Süchtige Verhaltensweisen nehmen immer mehr zu. Sie führen zu psychischen und sozialen Problemen, zum Verlust der Freiheit, zu Vereinsamung und Selbstzerstörung. Was können wir tun? Der Themenschwerpunkt beschreibt das Wesen von Sucht und beleuchtet verschiedene Aspekte dieses großen gesamtgesellschaftlichen Phänomens.



Dr. Gottfried Maria Barth Dr. Gottfried Maria Barth
Computerspiel- und Internetsucht

Sendezeit: So 03.06.2012, 08:00h


Medien- und Internetnutzung ist heute eine normale Kulturtechnik, an der praktisch alle jungen Menschen teilnehmen. In vielen Familien gibt es inzwischen erhebliche Konflikte um die exzessive Mediennutzung von Jugendlichen, die zur Vernachlässigung von Schule, Beruf und anderen Aktivitäten führt. Die Beschäftigung mit den Betroffenen zeigt, dass teilweise tatsächlich von einer Abhängigkeit gesprochen werden kann, die allerdings ganz anders geartet ist als die Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen. Gottfried Maria Barth beschreibt das Phänomen und erläutert, warum es nicht zur Schwarzmalerei taugt, sondern komplexe Strategien zur Schadensbegrenzung erfordert.



Prof. Dr. Anil Batra Prof. Dr. Anil Batra
Suchtprävention: Die legalen Drogen Alkohol und Tabak

Sendezeit: So 10.06.2012, 08:00h


Mit einem Pro-Kopf-Konsum von knapp 10 l Reinalkohol pro Jahr, einem Anteil von 2,5 % Alkoholabhängigen in der Bevölkerung und einer kontinuierlich steigenden Zahl jugendlicher Rauschtrinker in den vergangenen Jahren stellt der Alkoholmissbrauch ein erhebliches gesellschaftliches Problem dar. 25% aller Todesfälle bei den 15- bis 29-Jährigen sind dem Alkoholkonsum geschuldet. Beim Tabak sieht es nicht besser aus: Raucher verlieren durchschnittlich 10 Jahre ihres Lebens. Und obwohl die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen erfreulicherweise sinkt, ist das Rauchverhalten in der Bevölkerung insgesamt relativ stabil. Anil Batra schildert in diesem Vortrag die Inhalte bestehender Präventionsprogramme und die therapeutischen Möglichkeiten, um den Alkohol- und Tabakkonsum bzw. Missbrauch zu bekämpfen.



PD Dr. Leopold Hermle PD Dr. Leopold Hermle
Der gedopte Alltag - Pflanzliche und synthetische Psychostimulanzien

Sendezeit: So 17.06.2012, 08:00h


Der Gebrauch pflanzlicher und synthetischer Psychostimulanzien ist erstaunlich weit verbreitet und nimmt weltweit immer mehr zu. Es handelt sich dabei überwiegend um Substanzen, die wach machen, den Geist und die Tatkraft anregen und vor allem euphorisieren. Sie dienen der Steigerung der Konzentration, der Gedächtnisleistung und des Durchhaltevermögens, oder aber der körperlichen Leistungsfähigkeit, beispielsweise im Sport. Die Einnahme dieser Substanzen ist mit einem hohen Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial verbunden. Der Vortrag von Leopold Hermle gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. Er stellt die verschiedenen psychischen, somatischen und sozialen Folgewirkungen und Komplikationen und die aktuellen therapeutischen Ansätze praxisnah dar.



Prof. Dr. Stephan Zipfel Prof. Dr. Stephan Zipfel
Prävention von Essstörungen

Sendezeit: So 24.06.2012, 08:00h


Essstörungen umfassen ein weites Spektrum unterschiedlicher Formen und Ausprägungen. Neben der Anorexia nervosa, der Magersucht, und der Bulimia nervosa, der Ess-Brech-Sucht findet sich unter anderem eine neue Form der Essstörung, das sogenannte "Binge-Eating". Der aktuelle Kinder- und Jugendsurvey, eine repräsentative bundesweite Umfrage, ergab, dass jedes 5. Kind oder Jugendliche in Deutschland Hinweise auf eine Essstörung zeigt. Es ist äußerst wichtig, die Betroffenen frühzeitig zu erkennen um wirksame Hilfsangebote machen zu können. Hier geht es vor allem um Selbstakzeptanz in einer Gesellschaft, die dem äußeren Erscheinungsbild und dem Schlankheitsideal dominante Bedeutung einräumt.



 Ilija Trojanow Ilija Trojanow
Sehnsucht – mach dich auf den Weg

Sendezeit: So 01.07.2012, 08:00h
Erstausstrahlung: So 14.12.2008


„Die Frage ‚Woran glauben Sie?’ übersetzt sich auch als ‚Wonach suchen Sie?’ Ich suche nach dem Befreienden, dem Aus-den-Fugen-Geratenden; nach einem Zipfel des Unverständlichen; nach einer Sprache, die alles erhöht und nichts erniedrigt. Nach dem Grün des fernsten Grases. ...“ Sehnsucht ist das leitende Motiv der spirituellen Texte des vielfach ausgezeichneten Schriftstellers Ilija Trojanow. Es ist die Sehnsucht, die uns dazu treibt, uns aufzumachen und nicht im Vorhandenen zu erstarren. Sich aufmachen und sich aussetzen, sich einlassen und auf dem Weg bleiben: In der Tradition der muslimischen Sufis stehen Trojanows Texte mit ihrer starken poetischen Anziehungskraft für eine weltoffene Spiritualität.



Dr. Inge Jens Dr. Inge Jens
Zu Gast bei Albert von Schirnding

Sendezeit: So 08.07.2012, 08:00h


Für die interessierte Öffentlichkeit war Inge Jens lange Zeit in erster Linie die Frau des berühmten Tübinger Rhetorikprofessors und Literaturwissenschaftlers Walter Jens. Sie selbst hat das nie als schmälernd empfunden, obwohl sie längst selbst als Schriftstellerin und Herausgeberin auf sich aufmerksam gemacht hat. In ihrer 2009 erschienen Autobiographie „Unvollständige Erinnerungen“ erzählte sie erstmals von ihrer Kindheit in Hamburg, der Studienzeit und Familiengründung in Tübingen, ihrem Leben an der Seite von Walter Jens und auch offen von dessen Demenzerkrankung. Auf Einladung von Albert von Schirnding stellte sie bei der Katholischen Akademie in Bayern ihre Autobiographie vor.



Prof. Dr. Walter Jens Prof. Dr. Walter Jens
Ich bin Ende oder Anfang. Franz Kafka

Sendezeit: So 15.07.2012, 08:00h
Erstausstrahlung: So 11.12.1988


Im Jahr 1986 veranstaltete Walter Jens gemeinsam mit Hans Küng eine 8teilige Vortragsreihe, in der das Verhältnis von Dichtung und Religion beleuchtet wurde. In seinem Vortrag „Ich bin Ende oder Anfang“ über Franz Kafka interpretiert Walter Jens Kafkas Werk, insbesondere den Roman „Das Schloß“, vor dem Hintergrund und in permanenter Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum.



Prof. Dr. Walter Jens Prof. Dr. Walter Jens
„Ich bin einmal Schriftsteller gewesen“. Kurt Tucholsky

Sendezeit: So 22.07.2012, 08:00h
Erstausstrahlung: So 01.12.1991


Es ist nicht ohne Tragik, dass immer wieder gerade solche Menschen scheitern, verzweifeln oder vernichtet werden, die als intellektuelle und moralische Instanz für das politische Bewusstsein einer Gesellschaft von belebender Bedeutung sind. Ein solcher Mensch war auch Kurt Tucholsky. Walter Jens gedenkt in diesem Vortrag dieses ebenso brillanten wie kritischen Geistes mit einer betroffen machenden Hommage.