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Sommerwiederholungen 16 (24.07.16 - 11.09.16)

 Bas Kast Bas Kast
Plötzlich macht es klick! Wie kommen wir auf gute Ideen?

Sendezeit: So 24.07.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 31.01.2016


Warum sind manche Menschen einfallsreicher als andere? Ist Kreativität eine besondere Gabe? Wie können wir unsere kreativen Kräfte im Alltag fördern? In den vergangenen Jahren haben Kognitions- und Hirnforscher den schöpferischen Prozess genauer unter die Lupe genommen. Ihre Erkenntnisse haben zu einem neuen Verständnis davon geführt, wie sich Kreativität entfaltet, wie gute Ideen in unseren Köpfen entstehen. In diesem Vortag führt Bas Kast anschaulich und unterhaltsam an die neueren Ergebnisse der Kreativitätsforschung heran.



Dr. Werner Bartens Dr. Werner Bartens
Schluss mit den falschen Vorschriften. Wichtig ist, was uns berührt

Sendezeit: So 31.07.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 17.01.2016


Lebe ich gesund? Trinke ich zu viel Bier? Esse ich genug Obst? Treibe ich genug Sport? Wie ist mein persönlicher Wasserverbrauch? Ständig kommen uns „Experten“ mit guten Ratschlägen und Vorschriften, wie wir unser Leben führen sollten. Eine Studie nach der anderen, ein Ratgeber jagt den Nächsten. „Es reicht!“ meint Werner Bartens und empfiehlt uns, uns endlich wieder auf die eigenen Instinkte und Gefühle zu verlassen und das zu tun, was unser Inneres und unsere Erfahrung uns sagen.



 Ariadne von Schirach Ariadne von Schirach
Du sollst nicht funktionieren. Für eine neue Lebenskunst

Sendezeit: So 07.08.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 10.01.2016


Wir wollen attraktiv und jugendlich, gesund, beliebt, erfolgreich und selbstverständlich glücklich sein. Und wir glauben, wenn wir nur hart genug an uns arbeiten und immer alles richtig machen, dann kann uns das auch gelingen. Dabei unterwerfen wir uns auch in unserer persönlichen Lebensgestaltung den Werten des Marktes, der alles auf seine Verwertbarkeit hin untersucht und alles, womit er in Berührung kommt, in ein Geschäft verwandelt. Wir sind Unternehmen und Produkt zugleich, immer bemüht um Selbstoptimierung. Aber: Die Welt ist wie sie ist und hat doch den Wert, den wir ihr geben. Es ist Zeit, meint Ariadne von Schirach, für neue Perspektiven und Geschichten, die uns ermuntern, das Leben zu gestalten, anstatt es immer weiter auszubeuten.



Dr. Gregor Eisenhauer Dr. Gregor Eisenhauer
Schreiben Sie Ihren Nachruf, bevor es andere tun. In fünf Schritten zur Unsterblichkeit

Sendezeit: So 14.08.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 24.01.2016


Lassen Sie sich nicht entmündigen! Je stärker die Dressur in unserer Gesellschaft, desto größer die Zahl der Ratgeber, die uns suggerieren, wir könnten unser Denken, Tun und Fühlen befreien. Bewusstseinsindustrie und Konsumgüterproduzenten arbeiten Hand in Hand. Individualität wird wie eine Konfektionsware gehandelt. Im Discounter der designten Persönlichkeitsstrukturen werden wir stündlich aufgefordert zuzugreifen: „be happy, be free, be divergent …“ Finger weg! Die letzte Freiheit, die uns bleibt ist: unserem Leben einen Sinn zu geben, der nicht in den Warenbüchern vorgezeichnet ist. Wie das gehen kann? Schreiben Sie ihren Nachruf zu Lebzeiten. Hierzu eine Anleitung von Gregor Eisenhauer - in fünf einfachen Schritten zur Unsterblichkeit.



Prof. Dr. Peter Sloterdijk Prof. Dr. Peter Sloterdijk
Die Trennung der Seele vom Körper und ihre Rückkehr zu ihm. Annäherung an die Prinzipien der Psychosomatik

Sendezeit: So 21.08.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 03.04.2016


„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“, schrieb Christian Morgenstern und brachte damit das Entscheidende zum Ausdruck. Alle unsere Gedanken und Gefühle erzeugen körperliche Reaktionen; unser seelisches Wesen und unsere körperliche Existenz sind auf das Engste miteinander verbunden. Aber was ist die Seele? Leib und Seele – Körper und Geist – Soma und Psyche: Seit der Antike ist das Nachdenken über die Existenz und Natur der Seele und die Frage nach ihrem Verhältnis zum Körper ein zentrales Thema sowohl in der Geschichte der Medizin als auch der Philosophie. Dabei entstand der Begriff Psychosomatik erst im frühen 19. Jahrhundert. Peter Sloterdijk unternimmt in diesem Vortrag eine philosophische Annäherung an eine zeitlose und gleichzeitige ungebrochen aktuelle Grundfrage der menschlichen Existenz.



Prof. Dr. Ludger Lütkehaus Prof. Dr. Ludger Lütkehaus
Der Fluch des Zuviel. Vom Elend der Überproduktionsgesellschaft

Sendezeit: So 28.08.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 13.12.2015




Prof. Dr. Christian Kreiß Prof. Dr. Christian Kreiß
Heute gekauft, morgen entsorgt. Geplanter Verschleiß als Teil unseres Wirtschaftssystems

Sendezeit: So 04.09.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 08.11.2015


Ob Drucker, Fernseher oder Waschmaschine – nicht selten gehen Geräte kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Oft lohnt sich eine Reparatur nicht oder sie ist gar nicht erst möglich. Sorgen Hersteller kalkuliert und absichtlich dafür, dass die Lebenszeit ihrer Produkte begrenzt ist, damit wir Verbraucher mehr konsumieren? „Geplanter Verschleiß“ nennt sich ein Massenphänomen, das sinnlose Müllberge produziert und enorme Ressourcen verschlingt. Christian Kreiß setzt sich systematisch mit der geplanten Verringerung der Produktlebenszeit auseinander und beschreibt, wie große Konzerne weltweit mit dieser Absatzstrategie arbeiten. Er analysiert die fragwürdigen Methoden der Unternehmen, zeigt, wie die Werbung uns gezielt in die Irre führt und gibt Anregungen für eine neue Kultur der Nachhaltigkeit.



 Norbert Trenkle Norbert Trenkle
Die große Entwertung. Über die fundamentalen Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise

Sendezeit: So 11.09.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 18.10.2015


Auch sieben Jahre nach dem Ausbruch der großen Wirtschafts- und Finanzkrise herrscht über deren Ursachen immer noch Unklarheit. Während zumeist die übertriebene Aufblähung von Kredit und Spekulation dafür verantwortlich gemacht wird, besteht die Politik der Krisenbekämpfung im Kern genau darin, durch eine gigantische Geldzufuhr die Finanzmärkte in noch größerem Ausmaß aufzupumpen. Dieses widersprüchliche Vorgehen entspringt einem Pragmatismus, der durchaus funktional ist. Denn die jahrzehntelange Aufblähung des Finanzüberbaus ist , so Norbert Trenkle, nicht die Ursache der wirtschaftlichen Verwerfungen, sondern stellt einen Mechanismus zur Aufschiebung einer viel grundlegenderen Strukturkrise da, die ihnen Ausgangspunkt bereits in den 1970er Jahren hat. Die Akkumulation von Kapital beruht seitdem auf einem Vorgriff auf zukünftigen Wert. Doch dieser Vorgriff auf die Zukunft stößt zunehmend an seine Grenzen. Der nächste Kriseneinbruch zeichnet sich daher bereits am Horizont ab.