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Oktober 2013

Prof. Dr. Peter Hennicke Prof. Dr. Peter Hennicke
Weltmacht Energie – Effizienz und Erneuerbare als Hoffnungsträger

Sendezeit: So 06.10.2013, 08:00h
Erstausstrahlung: So 24.02.2008


Obwohl inzwischen niemand mehr ernsthaft bestreitet, dass das Weltklima sich durch die vom Menschen verursachten Energiestrukturen verändert, steigt der weltweite Bedarf an billiger Energie weiter dramatisch an. Es wird immer deutlicher, welche weitreichenden Dimensionen die Energiefrage politisch, wirtschaftlich und auch militärisch hat. Wer die Energie hat, hat die Macht. Wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, entschlossen umzusteuern, drohen gigantische Energiemultis, Umweltkatastrophen und explosive Konflikte um knapper werdende Energie. Dabei haben die Energiestrukturen in den Industrieländern Vorbildcharakter und Signalwirkung für sich entwickelnde Länder. Es ist höchste Zeit, das Machbare schnell umzusetzen. Peter Hennicke zeigt gangbare, wenn auch nicht einfache Alternativen auf, die Weichen für eine Energiewende zu stellen.



Prof. Dr. Claudia Kemfert Prof. Dr. Claudia Kemfert
Kampf um Strom (im Gespräch mit Dr. Ulrich Höpfner)

Sendezeit: So 13.10.2013, 08:00h


Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung die „Energiewende“. Acht Atomkraftwerke wurden vom Netz genommen, alle noch in Betrieb Befindlichen sollen bis 2022 sukzessive abgeschaltet werden. Die Organisation einer nachhaltigen Energieversorgung ist ohne Frage eine der dringlichsten öffentlichen Aufgaben. Doch sie kommt nicht so richtig in Gang, denn Atomausstieg alleine reicht nicht. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist kompliziert; momentan scheint eher Chaos zu herrschen: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollte erst abgeschafft werden, dann wieder doch nicht, Offshore-Windparks werden mit viel Wind gestartet, dann gestoppt. Stromnetze werden geplant, aber nicht gebaut. Plötzlich weiß niemand mehr, wo es eigentlich langgeht. Stattdessen beherrschen Lobbyisten unterschiedlichster Herkunft die Diskussion, das Unternehmen scheint unbezahlbar, und die Menschen sehnen sich nach den Zeiten zurück, als der Strom einfach nur aus der Steckdose kam. Claudia Kemfert beschreibt die Hintergründe der aktuellen Diskussion, sie erklärt, wie die Energiewende gelingen kann und sie mahnt: Jetzt ist die Zeit zu handeln. Denn die Energiewende hat gerade erst begonnen!



 Matthias Horx Matthias Horx
Future Living – wie wir leben werden

Sendezeit: So 20.10.2013, 08:00h
Erstausstrahlung: So 04.03.2012


Atomunfälle, Naturkatastrophen, Rohstoffmangel, Bürgerkriege, Finanzkrisen. Welche Zukunft hat unsere Welt des globalisierten Kapitalismus? Viele Menschen sind verunsichert, die Welt scheint ihnen auf dem Weg in den Untergang. Dabei, so Matthias Horx, sind heutige Gesellschaften aufgrund ihrer Vernetzung und ihrer technischen Möglichkeiten durchaus robust und in der Lage, neue Wege einzuschlagen, um ihre Probleme zu lösen. In diesem Vortrag beschreibt er anschaulich und mit einem optimistischen Blick auf die Dynamik des Wandels, welche tiefgreifenden, langfristigen Veränderungen die Lebenswelten der Zukunft bestimmen werden: Verstädterung, Feminisierung, Verschiebung der Altersstrukturen, Wandel von Arbeit, Mobilität und sozialer Vernetzung.



Prof. Dr. Dieter Spath Prof. Dr. Dieter Spath
Leben und Arbeiten in der Stadt von morgen

Sendezeit: So 27.10.2013, 08:00h
Erstausstrahlung: So 11.03.2012


Wie mag der Alltag in der Stadt von morgen aussehen? Mit dem Elektroauto an die Ladestation ins automatische Parkhaus, auf dem Weg zur Arbeit ins energieneutrale Großraumbüro mit dem Smartphone den Haushalt organisiert, Lebensmittel bestellt und die neuesten Nachrichten gecheckt ... So utopisch das anmuten mag, Wissenschaftler arbeiten längst am nachhaltigen Umbau unserer Städte, der Infrastruktur, der Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung und Mobilität. In diesem Vortrag erörtert Dieter Spath die Möglichkeiten, die heute im Bereich erneuerbarer Energie, Elektromobilität und mobiler Informations- und Kommunikationstechnologie für eine nachhaltige und positive Urbanität denkbar sind.