Suche nach Sendungen

Bitte geben Sie Ihre(n) Suchbegriff(e) ein!

Liste aller Vorträge seit 1987 als PDF

Referenten alphabetisch

April 2016

Prof. Dr. Peter Sloterdijk Prof. Dr. Peter Sloterdijk
Die Trennung der Seele vom Körper und ihre Rückkehr zu ihm. Annäherung an die Prinzipien der Psychosomatik

Sendezeit: So 03.04.2016, 07:30h


„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“, schrieb Christian Morgenstern und brachte damit das Entscheidende zum Ausdruck. Alle unsere Gedanken und Gefühle erzeugen körperliche Reaktionen; unser seelisches Wesen und unsere körperliche Existenz sind auf das Engste miteinander verbunden. Aber was ist die Seele? Leib und Seele – Körper und Geist – Soma und Psyche: Seit der Antike ist das Nachdenken über die Existenz und Natur der Seele und die Frage nach ihrem Verhältnis zum Körper ein zentrales Thema sowohl in der Geschichte der Medizin als auch der Philosophie. Dabei entstand der Begriff Psychosomatik erst im frühen 19. Jahrhundert. Peter Sloterdijk unternimmt in diesem Vortrag eine philosophische Annäherung an eine zeitlose und gleichzeitige ungebrochen aktuelle Grundfrage der menschlichen Existenz.



Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg
Risikofaktoren verstehen, psychische Erkrankungen vermeiden. Therapieforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Sendezeit: So 10.04.2016, 07:30h


Seit 40 Jahren widmet sich das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim der Erforschung der Entstehung psychiatrischer Erkrankungen und einer verbesserten Behandlung Betroffener. In dieser Sendung wird erläutert, welche Faktoren ein Risiko für psychiatrische Erkrankungen darstellen. Besonders Pubertät und Adoleszenz stellen eine sensible Lebensphase für die Gehirnreifung dar. In dieser Zeit finden wichtige neuronale Prozesse für die Entwicklung erwachsener Fähigkeiten und Verhaltensweisen statt, und es besteht eine besondere Anfälligkeit gegenüber störenden Einflüssen.



PD Dr. Miriam Schneider PD Dr. Miriam Schneider
Risikofaktor Adoleszenz. Die Bedeutung neuronaler Reifungsprozesse für psychiatrische Erkrankungen

Sendezeit: So 10.04.2016, 07:50h


Seit 40 Jahren widmet sich das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim der Erforschung der Entstehung psychiatrischer Erkrankungen und einer verbesserten Behandlung Betroffener. In dieser Sendung wird erläutert, welche Faktoren ein Risiko für psychiatrische Erkrankungen darstellen. Besonders Pubertät und Adoleszenz stellen eine sensible Lebensphase für die Gehirnreifung dar. In dieser Zeit finden wichtige neuronale Prozesse für die Entwicklung erwachsener Fähigkeiten und Verhaltensweisen statt, und es besteht eine besondere Anfälligkeit gegenüber störenden Einflüssen.



Prof. Dr. Martin Bohus Prof. Dr. Martin Bohus
Wie funktioniert moderne Psychotherapie? Grundlagen und Anwendung

Sendezeit: So 17.04.2016, 07:30h


1975 wurde das Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim als Stiftung des Landes Baden-Württemberg gegründet. Zu seinem 40jährigen Jubiläum informierte eine Reihe von Doppelvorträgen über das breite Tätigkeitsfeld des ZI. Psychotherapie ist wissenschaftlich nachweisbar wirksam und aus der deutschen Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Dennoch profitiert nur etwa jeder dritte Patient im Sinne einer langfristigen Heilung. Es besteht also der dringende Bedarf, die psychotherapeutische Methodik zu verbessern. Diese Sendung gibt eine Übersicht über die derzeitigen Bestrebungen und Tendenzen der modernen Psychotherapie-Forschung und Entwicklung. Diese orientiert sich nicht mehr an traditionellen Schulen wie etwa der Tiefenpsychologie, sondern an neuro-psychologischen Mechanismen, die psychischen Störungen zugrunde liegen. Dies führt zu einem völlig neuen Verständnis der Psychotherapie und räumt mit einigen weit verbreiteten Mythen auf.



Prof. Dr. Christian Schmahl Prof. Dr. Christian Schmahl
Wie funktioniert moderne Psychotherapie? Grundlagen und Anwendung

Sendezeit: So 17.04.2016, 07:50h


1975 wurde das Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim als Stiftung des Landes Baden-Württemberg gegründet. Zu seinem 40jährigen Jubiläum informierte eine Reihe von Doppelvorträgen über das breite Tätigkeitsfeld des ZI. Psychotherapie ist wissenschaftlich nachweisbar wirksam und aus der deutschen Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Dennoch profitiert nur etwa jeder dritte Patient im Sinne einer langfristigen Heilung. Es besteht also der dringende Bedarf, die psychotherapeutische Methodik zu verbessern. Diese Sendung gibt eine Übersicht über die derzeitigen Bestrebungen und Tendenzen der modernen Psychotherapie-Forschung und Entwicklung. Diese orientiert sich nicht mehr an traditionellen Schulen wie etwa der Tiefenpsychologie, sondern an neuro-psychologischen Mechanismen, die psychischen Störungen zugrunde liegen. Dies führt zu einem völlig neuen Verständnis der Psychotherapie und räumt mit einigen weit verbreiteten Mythen auf.



Prof. Dr. Falk Kiefer Prof. Dr. Falk Kiefer
Vom ersten Drink zum letzten Rausch Neue Erkenntnisse der Suchtforschung

Sendezeit: So 24.04.2016, 07:30h


Wie wird aus einem normalen und ursprünglich bewussten Alkoholkonsum ein Trinkverhalten, das kaum noch zu stoppen ist? Warum erscheint die Freiheit, sich für oder gegen den Konsum von Alkohol zu entscheiden, im Verlauf einer Suchtentwicklung immer mehr verloren zu gehen? Neue Erkenntnisse der Suchtforschung können über ein besseres Verständnis von süchtigem Verhalten hinaus auch Einblicke in grundlegende Mechanismen von Lernen und Gedächtnis, Motivation und Präferenzverhalten geben. Die Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Suchtforschung in Deutschland und der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI in Mannheim war ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung von Suchtpatienten.



Prof. Dr. Karl Mann Prof. Dr. Karl Mann
Research meets practice. Erster Lehrstuhl für Suchtforschung in Deutschland

Sendezeit: So 24.04.2016, 07:50h


Wie wird aus einem normalen und ursprünglich bewussten Alkoholkonsum ein Trinkverhalten, das kaum noch zu stoppen ist? Warum erscheint die Freiheit, sich für oder gegen den Konsum von Alkohol zu entscheiden, im Verlauf einer Suchtentwicklung immer mehr verloren zu gehen? Neue Erkenntnisse der Suchtforschung können über ein besseres Verständnis von süchtigem Verhalten hinaus auch Einblicke in grundlegende Mechanismen von Lernen und Gedächtnis, Motivation und Präferenzverhalten geben. Die Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Suchtforschung in Deutschland und der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am ZI in Mannheim war ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung von Suchtpatienten.