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Mai 2016

Prof. Dr. Stephan Zipfel Prof. Dr. Stephan Zipfel
Prävention von Essstörungen

Sendezeit: So 08.05.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 24.06.2012


Essstörungen umfassen ein weites Spektrum unterschiedlicher Formen und Ausprägungen. Neben der Anorexia nervosa, der Magersucht, und der Bulimia nervosa, der Ess-Brech-Sucht findet sich unter anderem eine neue Form der Essstörung, das sogenannte "Binge-Eating". Der aktuelle Kinder- und Jugendsurvey, eine repräsentative bundesweite Umfrage, ergab, dass jedes 5. Kind oder Jugendliche in Deutschland Hinweise auf eine Essstörung zeigt. Es ist äußerst wichtig, die Betroffenen frühzeitig zu erkennen um wirksame Hilfsangebote machen zu können. Hier geht es vor allem um Selbstakzeptanz in einer Gesellschaft, die dem äußeren Erscheinungsbild und dem Schlankheitsideal dominante Bedeutung einräumt.



PD Dr. Leopold Hermle PD Dr. Leopold Hermle
Der gedopte Alltag - Pflanzliche und synthetische Psychostimulanzien

Sendezeit: So 22.05.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 17.06.2012


Der Gebrauch pflanzlicher und synthetischer Psychostimulanzien ist erstaunlich weit verbreitet und nimmt weltweit immer mehr zu. Es handelt sich dabei überwiegend um Substanzen, die wach machen, den Geist und die Tatkraft anregen und vor allem euphorisieren. Sie dienen der Steigerung der Konzentration, der Gedächtnisleistung und des Durchhaltevermögens, oder aber der körperlichen Leistungsfähigkeit, beispielsweise im Sport. Die Einnahme dieser Substanzen ist mit einem hohen Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial verbunden. Der Vortrag von Leopold Hermle gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. Er stellt die verschiedenen psychischen, somatischen und sozialen Folgewirkungen und Komplikationen und die aktuellen therapeutischen Ansätze praxisnah dar.



Dr. Rainer Matejka Dr. Rainer Matejka
Müde, depressiv, abgeschlagen – schon mal an die Leber gedacht?

Sendezeit: So 29.05.2016, 07:30h
Erstausstrahlung: So 24.07.2011


Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft und ausgelaugt. Trotz aufwendiger medizinischer Untersuchungen zeigen sich oft keine Ergebnisse und auch Psychotherapie hilft oft nicht weiter. Nicht selten sind Lebererkrankungen die Ursache, aber der Nachweis einer Leberstörung ist nicht immer einfach, und die Symptome sind oft unklar. Die Leber steht in einer faszinierenden Wechselbeziehung zu anderen Organen und zu unserem Gemüt. Auch bestimmte Augenprobleme, Migräne, Hämorrhoiden und vieles mehr haben eine Verbindung zum Leberstoffwechsel. Lebertherapie eröffnet daher oft überraschende Möglichkeiten bei vielen hartnäckigen Beschwerden. Leberstörungen sind aber nicht nur die Folge von Überernährung, Alkoholgenuss, Virusinfektionen oder Medikamenten. Auch negative Emotionen wie Wut, Ärger, Sorge oder Neid belasten die Leber. Die traditionelle chinesische Medizin kennt den Begriff der Leber-Qi-Schwäche, die oft mit Müdigkeit, Erschöpfung und depressiven Verstimmungen einhergeht.