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Februar 2017

Jun. Prof. Dr. Christian Papsdorf Jun. Prof. Dr. Christian Papsdorf
Über die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft

Sendezeit: So 05.02.2017, 07:30h


Binnen weniger Jahre hat sich das Internet von einer Nischentechnologie zu einer unentbehrlichen, allgegenwärtigen und in nahezu allen Kontexten hochgradig bedeutsamen Kommunikationsinfrastruktur entwickelt. Gleichzeitig sind viele grundlegende Fragen bisher unbeantwortet geblieben: Warum ist das Internet so „erfolgreich“? Woraus gewinnt das Internet seine Substanz? Welche Folgen hat die intensive Nutzung des Internets? Sind wir dem Internet ausgeliefert oder ist dieses gestaltbar? Der Vortrag von Christian Papsdorf erklärt aus soziologischer Perspektive, welche Besonderheiten Internetkommunikation aufweist, wie sich das Wechselverhältnis von Internet und Gesellschaft beschreiben lässt und welche Risiken sowie Chancen mit dem Internet einhergehen.



 Peter Schaar Peter Schaar
Informationsgesellschaft ohne Datenschutz?

Sendezeit: So 12.02.2017, 07:30h


Das Internet, entstanden als Plattform für den ungehinderten Informationsaustausch und als Forum freier Meinungsbildung, entwickelt sich mehr und mehr zu einem globalen Überwachungsnetz. Seit den Terroranschlägen von 2001 wird weltweit alles durchgerastert, was das digitale Netz hergibt. Dabei sind nicht nur Terroristen oder Kriminelle im Visier, sondern wir alle. Unsere persönlichen Informationen, Staats-, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse – alles wird von Datenfischern gesammelt und ausgeforscht. Verschiedene staatliche Akteure, Konzerne und Geheimdienste profitieren von dem immer weiter perfektionierten Tracking und Targeting, von dem die Betroffenen meist gar nichts mitbekommen. Peter Schaar zeigt auf, wie gefährlich dieser Prozess ist, denn ohne den Schutz unserer Daten stehen Meinungsfreiheit und Demokratie auf dem Spiel.



Prof. Dr. Bernhard Pörksen Prof. Dr. Bernhard Pörksen
Die Skandalgesellschaft. Vom Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

Sendezeit: So 19.02.2017, 07:30h


Medien durchdringen das politische, wirtschaftliche und private Leben bis in den letzten Winkel. Angesichts der immer dichteren Verflechtung traditioneller und digitaler Kommunikationskanäle ist die Vorstellung medienfreier Räume zur Illusion geworden. Was bedeutet diese ebenso faszinierende wie beunruhigende Entwicklung? Bernhard Pörksen geht von einer zentralen These aus: In der digitalen Moderne ist jeder Mensch zum Sender geworden ist. Blitzschnell sind Transparenz und Aufklärung möglich – und in rasender Geschwindigkeit verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen, bilden sich Protest- und Wutgemeinschaften, die mit Schicksalen auf einer weltweit sichtbaren Bühne spielen …