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Dostojewskij, der "vertrackte Russe".
Seine Wirkung im deutschen Sprachraum vom Fin de siècle bis heute

Prof. Dr. Horst-Jürgen Gerigk
Sendezeit: So. 05.01.2003, 8.30h

Zum Vortrag

Mit seinen Romanen "Schuld und Sühne" und "Die Brüder Karamasow" gehört Dostojewskij zweifellos zu den weltweit am meisten gelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts. Und doch hat ihn Sigmund Freud als den "vertrackten Russen" etikettiert. Horst-Jürgen Gerigk, Professor für Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg und Präsident der Internationalen Dostojewskij-Gesellschafft, widmet sich in diesem Vortrag der Frage, wie man bislang im deutschen Sprachraum mit Dostojewskij umgegangen ist.

Zur Person

Horst-Jürgen Gerigk, geboren 1937 in Berlin, lehrt seit 1974 als Professor für Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg; hier 1964 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Dostojewskijs "Jüngling" und 1971 Habilitation für Russische Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft. 1998 wurde er in New York zum Präsidenten der Internationalen Dostojewskij-Gesellschaft gewählt. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören die Geschichte der Ästhetik von Kant bis Heidegger sowie die russische und die amerikanische Literatur.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen