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Gedächtnis und Gedächtnisstörungen.
Neuropsychologie des menschlichen Gedächtnisses

Professor Dr. Hans J. Markowitsch
Sendezeit: So. 21.03.2004, 8.30h

Zum Vortrag

An unser Gedächtnis denken wir eigentlich nur, wenn wir Probleme mit ihm haben. Dabei ist Gedächtnis die Leistung unseres Gehirns, die es uns erlaubt, Bewusstsein über uns zu gewinnen und Ereignisse in zeitliche Beziehung setzen zu können. Die dabei im Gehirn ablaufenden Vorgänge sind äußerst komplex. Professor Dr. Hans Markowitsch erläutert, welche Strukturen und Systeme des menschlichen Gehirns Aufgaben beim Einspeichern und Erinnern erfüllen und wie sie zusammenwirken. Professor Markowitsch lehrt Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld.

Zur Person

Hans Joachim Markowitsch ist Professor für Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld. Er studierte Psychologie und Biologie an der Universität Konstanz, hatte Professuren für Biopsychologie und Physiologische Psychologie an den Universitäten von Konstanz, Bochum und Bielefeld inne und erhielt Rufe auf Professuren für Psychologie und Neurowissenschaften an australische und kanadische Universitäten. Er kooperiert mit Wissenschaftlern an in- und ausländischen Universitäten und Max-Planck-Instituten. Seine Forschungsgebiete sind in den Bereichen von Gedächtnis und Gedächtnisstörungen, sowie Wechselwirkungen zwischen Gedächtnis und Emotion. Er ist Autor oder Herausgeber von einem Dutzend Büchern und mehr als 380 Buch- und Zeitschriftenartikeln.

Ausgewählte Veröffentlichungen