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Fortschritt der Wissenschaft -
Die Wahrnehmung der Möglichkeiten und die Möglichkeiten der Wahrnehmung

Prof. Dr. Ernst Peter Fischer
Sendezeit: So. 04.04.2004, 8.30h

Zum Vortrag

Die Idee des Fortschritts ist rund 400 Jahre alt. Während die Menschen von der Antike bis zur Renaissance glaubten, das Goldene Zeitalter läge hinter ihnen oder in einer jenseitigen Welt, entdeckten Wissenschaftler damals, dass sie die Bedingungen des Lebens auf der Erde selbst verbessern konnten. Es folgte für Jahrhunderte die Überzeugung, dass Fortschritte gut sind und nur Gutes bewirken. Diese Vorstellung ist spätestens seit wir von den "Grenzen des Wachstums" sprechen überholt. Professor Dr. Ernst Peter Fischer lehrt Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz und war - in der Nachfolge von Hoimar von Ditfurth - Herausgeber des Mannheimer Forums. Im Piper Verlag erschien sein Buch "Leonardo, Heisenberg & Co. Eine kleine Geschichte der Wissenschaft in Porträts".

Zur Person

Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik und Physik in Köln und Biologie am California Institute of Technology in Pasadena (USA); Promotion 1977. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Freiburg und Konstanz (Biochemie und Biophysik), Habilitationsstipendiat der DFG im Bereich Wissenschaftsgeschichte, Habilitation 1987. Apl. Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz; daneben freie Tätigkeiten - zum Beispiel als Wissenschaftsjournalist (unter anderem für Die Weltwoche, FAZ, Geo, Bild der Wissenschaft, NZZ). Er war - in der Nachfolge von Hoimar von Dietfurth - Herausgeber des Mannheimer Forums. Von 1995 bis 2000 Vizepräsident des Trägervereins e.V. zur Gründung der privaten Hochschule Holzen, ein Studienkolleg für wissenschaftliche Weiterbildung.

Ausgewählte Veröffentlichungen