
Vom Wesen romantischer Liebe –
Biologie, Funktion, Evolution und kulturelle Bedeutung
Prof. Dr. Helen Fisher
Sendezeit: So. 17.06.2007, 8.30h
Ein besonderer Zauber umgibt die Liebe, wie Dichter und Verliebte wohl wissen. Aber warum verlieben wir uns und heiraten? Warum gibt es so viele Seitensprünge? Warum lassen sich Menschen scheiden? Professor Dr. Helen Fisher lehrt Anthropologie an der Rutgers University in New Jersey und ist eine der prominentesten Vertreterinnen ihres Fachs. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Gehirnphysiologie von Liebesbeziehungen und ist auch in Deutschland mit Büchern wie „Anatomie der Liebe“ oder „Warum wir lieben – die Chemie der Leidenschaft“ einem breiten Publikum bekannt geworden.
Helen Fisher lehrt Anthropologie an der Rutgers-University in New Jersey und ist Mitglied des Center for Human Evolutionary Studies.Gemeinsam mit Kollegen des Albert Einstein College of Medicine an SUNY Stony Brook verfolgt sie ein Forschungsprojekt über die Gehirnphysiologie romantischer Liebe.
Seit sie 1975 an der University of Colorado ihren Ph.D. in "Physical Anthropology"
erhielt, zeichnet sich Helen Fisher durch eine umfassende wissenschaftliche
Publikationstätigkeit aus. 1985 erhielt sie den Distinguished Service Award der American Anthropological Association für ihre Verdienste, einer breiten Öffentlichkeit
anthropologische Themen nahe gebracht zu haben. Der New York Times Book Review zeichnete ihr Buch "Anatomy of Love" 1992 als "Notable Book of 1992" aus.
Sieben Jahre später erhielt sie diese Auszeichnung noch einmal für "The First Sex".
Sie gilt als eine der weltweit prominentesten Vertreterinnen ihre Fachdisziplin.