
Das Schicksal des Universums
Prof. Dr. Günther Gustav Hasinger
Sendezeit: So. 13.01.2008, 8.30h
Bevor Einstein seine revolutionären Gedanken entwickelte, betrachtete man Raum und Zeit als unveränderliche Größen und die Existenz des Kosmos als ewig und in immer gleicher Form gegeben. Heute wissen wir, dass unser Universum sich permanent abkühlt und ausdehnt und dass seine Geschichte vor etwa 13,7 Milliarden Jahren mit dem Urknall begann. Die Strukturen im All lassen sich inzwischen dank kosmologischer Simulationen und mit immer ausgefeilteren Beobachtungstechniken vermessen. Dadurch haben die Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung des Universums in den letzten Jahren enorm zugenommen. Auf anschauliche Weise beschreibt der Astrophysiker Günther Gustav Hasinger in diesem Vortrag die heutige Sicht der Wissenschaft auf den Beginn, die Entwicklung und das ferne Ende unseres Universums. Professor Dr. Günther Gustav Hasinger ist Direktor des Max Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching.
Günther Gustav Hasinger, geb. 1954 in Oberammergau, ist Direktor der Röntgen- und Gammagruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, in Garching; Honorarprofessor an der TU München. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften seit 2002, Vorsitzender des Rates deutscher Sternwarten (RDS) seit 2004. – Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2005.