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Die Zukunft ist ethisch – oder gar nicht

Prof. Dr. Hans Ruh
Sendezeit: So. 17.02.2008, 8.30h

Zum Vortrag

Der Begriff Ethik – eigentlich die Lehre vom richtigen Handeln – wird heute gerne und häufig, auch von Wirtschaftsführern und Politikern, benutzt. Dabei scheinen uns die Grundwerte und –normen des Zusammenlebens und der Verantwortung vielerorts verlorengegangen zu sein. Umweltzerstörung, Armut, Gewalt und Risikotechnologien bedrohen die Lebensgrundlagen und die Lebensqualität von immer mehr Menschen. Hans Ruh beschreibt, dass die Probleme nicht vorrangig materieller, sondern geistiger Natur sind. Weltweite Armut beispielsweise könnte beseitigt werden. Nicht Mangel an Materiellem, sondern fehlende geistige Orientierung verhindert Lösungen. Der Vortrag ist ein Plädoyer für eine tief greifende geistige Neuausrichtung, um Wege zu einer überlebensfähigen, menschenwürdigen Gesellschaft finden zu können. Professor Dr. Hans Ruh war bis 1998 Direktor des Instituts für Sozialethik der Universität Zürich.

Zur Person

Hans Ruh, geboren 1933 in der Schweiz

1963

Dr. theol. (bei Professor Karl Barth)

1963-1965

Mitarbeiter der Gossner Mission in Berlin Ost

1965-1983

Leiter des Instituts für Sozialethik des Schweiz. Evang. Kirchenbundes

1970

Habilitation an der Universität Bern

1971-1983

ao. Professor für Sozialethik

1983-1998

o. Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Sozialethik an der Universität Zürich und Direktor des dortigen Instituts für Sozialethik
Nach der Emeritierung Beschäftigung mit ethischer Unternehmensberatung und der Entwicklung von ethisch orientierten Finanzprodukten.

Arbeitsgebiete:

Theologische Ethik, Wirtschaftsethik, Umweltethik, Bioethik

Ausgewählte Buchveröffentlichungen