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Humanoide Roboter.
Von Golem, Goethe und Shelley zum prägenden Produkt des 21. Jahrhunderts

Prof. Dr. Albert Albers
Sendezeit: So. 25.05.2008, 8.30h

Zum Vortrag

Der Begriff "Roboter" wurde vom tschechischen Autor Karel Capek geprägt. In seinem Theaterstück "Rossums Universal Robots" werden intelligente Maschinen, die vom Menschen als Arbeitskraft konzipiert wurden, erstmals als Roboter bezeichnet. Das Bild des künstlichen Wesens, das bei uns beim Begriff Roboter entsteht, und der Wunsch, es herzustellen, beschäftigt und fasziniert die Menschen allerdings schon seit Jahrhunderten. Dabei sind die realisierten Maschinen natürlich immer vom jeweiligen Stand der Technik geprägt. Heute wird vor allem im technikbegeisterten Asien, besonders in Japan und Korea, mit großem Aufwand an der Entwicklung menschenähnlicher Roboter gearbeitet. In Europa ist die Universität Karlsruhe mit ihrem Sonderforschungsbereich "Humanoide Roboter" inzwischen eine der führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet. Der Vortrag beschreibt an Beispielen aus Literatur, Film und Technik die Faszination, die künstliche Geschöpfe schon immer auf die Menschen ausgeübt haben. Er stellt den Stand der Technik und deren mögliche weitere Entwicklung vor und fragt, wie diese neuartigen Maschinen unseren Alltag möglicherweise beeinflussen könnten. Professor Dr. Albert Albers ist Leiter des Institutes für Produktentwicklung der Universität Karlsruhe.

Zur Person

Albert Albers, geboren 1957 in Pagenburg/Ems

1987

Promotion zum Doktor-Ingenieur der Fakultät für Maschinenwesen an der Universität Hannover

1983-1988

Mitarbeiter am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Sicherheitstechnik der Universität Hannover,
Leitung Prof. Dr.-Ing.E.-G. Paland

1989-1995

Mitarbeiter der LuK GmbH in Bühl, Baden

1989

zunächst Leiter der Entwicklungsgruppe Zweimassenschwungrad

1990

danach Leitung der Abteilungen Simulation, Versuch, Prototypenbau für alle Kupplungssysteme

1995

Stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung

Seit 1996

Ordinarius für Maschinenkonstruktionslehre und Produktentwicklung und Leiter des Institutes für Produktentwicklung IPEK der Universität Karlsruhe (TH)

Seit 2000

Stellvertretender Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereich 483 "Hochbeanspruchte Gleit- und Friktionssysteme auf Basis ingenieurkeramischer Werkstoffe"

Seit 2001

Projektleiter und Mitglied des Kollegiums im DFG-Sonderforschungsbereich 588 "Lernende und kooperierende Roboter"

Ausgewählte Veröffentlichungen