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Das Bild vom Menschen durch die Brille des Sports -
kulturanthropologische Anmerkungen

Prof. Dr. Elk Franke
Sendezeit: So. 21.09.2008, 8.30h
Erstausstrahlung: So. 19.09.2004, 8.30h

Zum Vortrag

"Was macht sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele, Fußballweltmeisterschaften, Skimeisterschaften oder Formel I Rennen so attraktiv?" Warum gelingt es ihnen in Konkurrenz zu anderen vergleichbaren gesellschaftlichen Angeboten, die vorliegenden Grenzwerte von Werbeverträgen und Einschaltquoten immer wieder neu zu überschreiten? Was ist der "Motor", der diese Veränderungen z. B. der Olympischen Spiele von einem moralischen Gesinnungsprogramm Coubertinscher Prägung innerhalb von wenigen Jahrzehnten zu einer Weltveranstaltung werden ließ?

Zur Person

Elk Franke, geboren 1942, Schulausbildung in Oranienburg b. Berlin (DDR) und Darmstadt. Studium Geschichte, Politik, Sport für das Lehramt (Sek. II) in Mainz und an der FU-Berlin. Vertiefungsstudium in Philosophie, Soziologie, Pädagogik in Heidelberg und Karlsruhe mit Promotionsabschluss. 1980-1995 Professur für Sport und Gesellschaft an der Universität Osnabrück. Seit 1995 Professor für Pädagogik und Philosophie des Sports an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1989-1991 Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. Zurzeit Mitglied des Ethik-Rats für sportwissenschaftliche Forschung, DFG-Sondergutachter für Sportphilosophie sowie Mitglied in verschiedenen Gutachterausschüssen und Herausgeberkollegien sportwissenschaftlicher Publikationsorgane.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Theorie und Bedeutung sportlicher Handlungen. Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Sporttheorie aus handlungstheoretischer Sicht (Hrsg.: Franke, E.). Hofmann Verlag, Schorndorf, 1978
  • Sport und Freizeit. (Hrsg.: Franke, E.). Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1983
  • Gesundheit. (Hrsg.: Franke, E.). Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1986
  • Agon und Kallos oder wie ästhetische Brillen die Wahrnehmung des Wettkampfes verändern.
    In: Sport und Höchstleistung (S. 129-144), (Hrsg.: P. Becker). Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1987
  • Werterziehung und Entwicklung. (Hrsg. zus. mit Mokrosch, R.). Universität Osnabrück, Fachbereich Erziehungs- u. Kulturwiss., 1989
  • Gesundheitssport in den Vereinen und Verbänden. (Hrsg. zus. mit Cicurs, H.)Eine Studie des Niedersächsischen Turner-Bundes und der Universität Osnabrück. Hannover: Turn- und Sportfördergesellschaft, 1996
  • Sportphilosophie in Deutschland nach 1945. In (Hrsg.), In: Sportmedizin und Sportwissenschaft. Historisch-systematische Facetten (S. 461-496) Hrsg.: G. Bäumler et. al.). St. Augustin: Academia, 2001
  • Erkenntnis durch Bewegung. In: Menschliche Körper in Bewegung. Philosophische Modelle und Konzepte der Sportwissenschaft (S. 307-332) (Hrsg.: V. Schürmann). Campus Verlag, Frankfurt/ M./ New York, 2001
  • Vom sinnlichen Eindruck zum symbolischen Ausdruck - im Sport. (Hrsg.: zus. mit Bockrath, F.). Czwalina, Hamburg, 2001
  • Ästhetische Bildung (Hrsg. zus. mit Bannmüller, E.). Afra Verlag, Butzbach-Griedel, 2003
  • Wertethik und Werterziehung (Hrsg.: zus. mit Mokrosch, R.). V&R unipress, Göttingen, 2004
  • Körperliche Erkenntnis: Empirie und Theorie (zus. mit F. Bockrath und B. Boschert). Transcript Verlag, Bielefeld, 2007
  • Körperliche Erkenntnis. Formen reflexiver Erfahrung (Hrsg.: zus. mit F. Bockrath und B. Boschert) Transcript Verlag, Bielefeld, 2008
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