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Glück – was sagt der Ökonom dazu?


Prof. Dr. Bruno S. Frey
Sendezeit: So. 26.10.2008, 8.30h

Zum Vortrag

Macht Einkommen glücklich? Sind die Menschen in armen Ländern wirklich so glücklich wie es Touristen häufig erscheint? Stimmt somit die Vorstellung des „glücklichen Wilden“? Entwickelt sich unser Glück parallel zur gewaltigen materiellen Besserstellung, die wir bei uns erfahren durften? Welche wirtschaftlichen und außerwirtschaftlichen Einflüsse bestimmen das Glück? Warum beschäftigt sich ein Ökonom überhaupt mit Glück? Soll der Staat das Glück seiner Einwohner maximieren? Diese Fragen werden anhand der sich zur Zeit entwickelnden „Ökonomischen Glücksforschung“ beantwortet. Es wird gezeigt, dass sich Glück – oder besser die „subjektive Lebenszufriedenheit“ – heute befriedigend quantitativ erfassen lässt, und die Beziehungen zur Glücksforschung in der Philosophie und in den Sozialwissenschaften, vor allem der Psychologie, werden aufgezeigt. Die Glücksforschung gibt neue Einsichten in unser tägliches Leben. So lässt sich zum Beispiel zeigen, unter welchen Bedingungen Fernsehen –heute eine der zeitintensivsten Tätigkeiten vieler Menschen – glücklich oder unglücklich macht.

Zur Person

Bruno S. Frey, geboren 1941 in Basel. Studium der Nationalökonomie an den Universitäten von Basel und Cambridge (England); lic. rer. pol. 1964 und dr. rer. pol. 1965. Habilitation 1969 in Basel. Seit 1970 a.o. Professor an der Universität Basel. 1970-77 o. Professor an der Universität Konstanz, seit 1977 an der Universität Zürich; Dr. honoris causa der Universität St. Gallen, 1998; Dr. honoris causa der Universität Göteborg, 1998; Fellow der Public Choice Society, 1998.

Ausgewählte Veröffentlichungen