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Er hatte einen Traum ...
Visionen von Gewaltfreiheit bei Martin Luther King und heute

Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr
Sendezeit: So. 20.09.2009, 8.30h
Erstausstrahlung: So. 13.10.2002

Zum Vortrag

Martin Luther King war ein Mann mit einem konkreten Traum. Er war beseelt von der Überzeugung, dass Gewaltprozesse überwunden werden können, dass Gewalt nicht das letzte Wort in der Geschichte behalten muss. Könnte die Erinnerung an den schwarzen Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger uns helfen, die heutigen Konflikt-Konstellationen gelassener zu bestehen? Welche Impulse könnten von einer neuen nicht-militärischen Friedenspolitik ausgehen?

Zur Person

Hans-Eckehard Bahr, geboren 1928; 1966 Professor an der University of Chicago. Mitarbeiter von Martin Luther King. Von 1967 bis 2004 Professor für praktische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. 1971 Berufung zum Kurator der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung Bonn durch Bundespräsident Heinemann. 1982 Sachverständiger der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages über "Jugendprotest im demokratischen Staat". Seit 1994 Leiter des Forschungsprojekts "Jugendgewalt und Stadtfrieden" an der Ruhr-Universität Bochum.

Ausgewählte Veröffentlichungen