
Die Deutschen und ihre Mythen
Prof. Dr. Herfried Münkler
Sendezeit: So. 29.11.2009, 8.30h
Politische Mythen prägen das Selbstverständnis und die Identität einer Nation und entwickeln motivierende und mobilisierende Kraft – im Positiven wie im Negativen. Gerade in der deutschen Geschichte gingen Mythos und Politik stets Hand in Hand. Die Nibelungen oder Kaiser Barbarossa, Faust, Friedrich der Große oder Hermann der Cherusker, der Rhein, die Wartburg, Weimar oder Nürnberg, die Währungsreform und das Wirtschaftswunder. Herfried Münkler beschreibt die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Wie haben sich diese im Lauf der Zeit gewandelt? Hat sich ihre Kraft erschöpft oder sind sie auch heute noch von Bedeutung?
Herfried Münkler, geboren 1951 in Friedberg /Hessen |
|
1972-1977 |
Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt/Main |
1981 |
Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt/Main |
1982-1987 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main |
1987 |
Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt/Main |
1987-1992 |
Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main |
1991-1997 |
Sprecher der Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaften |
seit 1992 |
Professor für Theorie der Politik am Fachbereich Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin |
1992/1993 |
Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin |
1992 |
Berufung in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften |
2001 |
Akademieprofessur der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften |
2002/2003 |
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät III an der Humboldt-Universität zu Berlin |
2004/2005 |
Gastprofessur am Wissenschaftszentrum für Sozialwissenschaften Berlin (WZB) |
2006/2007 |
Koordinator des Exzellenzclusters „Security and Risk“ der Humboldt-Universität zu Berlin |