
Virtuelle Welten aus dem Rechner –
Symbiose von Mathematik und Kunst
Prof. Dr. Roland Bulirsch
Sendezeit: So. 07.02.2010, 8.30h
Erstausstrahlung: So. 14.02.1999
Kunst und Mathematik sind keine Gegensätze. Ihre Beziehungen sind uralt, liegen aber gleichwohl für viele im Verborgenen. Schnelle Rechenautomaten können helfen, solche Beziehungen sichtbar zu machen. Bilder und Filme offenbaren eine Fülle von Verbindungen zwischen Kunst und Mathematik. Der Vortrag von Roland Bulirsch führt diese Beziehungen anschaulich vor Augen. Er war Festvortrag der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Roland Bulirsch, geboren 1932 in Reichenberg /Böhmen |
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1947-1954 |
Ausbildung zum Maschinenschlosser bei den Siemens-Schuckertwerken in Nürnberg, Gesellenprüfung, danach z.T. bis 1957 bei den SSW in der Montage großer elektrischer Maschinen tätig |
1954 |
Abitur, Oberrealschule in Nördlingen |
1954-1959 |
Studium Mathematik und Physik, Universität und Technische Hochschule München |
1961 |
Promotion TH München |
1966 |
Habilitation TH München |
1967-1969 |
Associate Professor, University of California, San Diego |
1968 |
Ruf als Full Professor an die University of California, San Diego |
1969-1973 |
ord. Professor für Angewandte Mathematik, Universität zu Köln |
1973-2001 |
ord. Professor für Höhere und Numerische Mathematik, TU München |
1980-1988 |
Gewählter Fachgutachter und Vorsitzender des Fachgutachterausschusses der DFG |
1983–1988 |
Auswahlausschuß der Alexander-von-Humboldt-Stiftung |
1985-1997 |
Wissenschaftlicher Beirat des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach |
1998-2001 |
Senator der TU München |
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Gastprofessuren an den Universitäten of California, San Diego und de Costa Rica |