
Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart
Prof. Dr. Wilhelm Hankel
Sendezeit: So. 07.03.2010, 8.30h
Seit es die moderne Geldwirtschaft gibt, bedrohen immer wieder unvorhergesehene Krisen die Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen. Jedes der letzten drei Jahrhunderte hatte „seine“ Finanzkrise. Wilhelm Hankel, bekannt als leidenschaftlicher Euro-Kritiker, beschreibt große Finanzkrisen der Vergangenheit und fragt, was wir daraus lernen können. Denn das 21. Jahrhundert hat kaum begonnen, da bedroht eine diesmal globale Finanzkrise nicht nur Arbeitsplätze und Ersparnisse, sondern sogar die Stabilität der Staaten und ihrer Währungen. Unüberhörbar stellt sich die Frage: Sind Überschuldung des Staates, Inflationierung der Währung, Rettung der Großen in Finanzwelt und Wirtschaft, während Mittelstand und Klein-Unternehmer ungeschützt bleiben, wirklich die richtigen Mittel, um mit dieser Krise fertig zu werden?
Wilhelm Hankel, geb. 1929 in Danzig |
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Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz und Amsterdam. |
1952 – 1956 |
Bank Deutscher Länder, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit |
1953 |
Dissertation |
bis 1957 |
Auswärtiges Amt |
1959 |
Kreditanstalt für Wiederaufbau, zuletzt als Chefvolkswirt |
1967 |
Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundeswirtschaftsministerium |
seit 1970 |
Honorarprofessor für Währungs- und Entwicklungspolitik an der Universität Frankfurt |
1972 |
Vorstandschef der Hessischen Landesbank |
1974/75 |
Gastprofessur in Harvard |
1975/76 |
Konrad-Adenauer-Professor an der Georgetown University in Washington |
1978 – 1981 |
Senior Visiting Professor am Bologna Centre for Advanced International Studies der Johns Hopkins University |
bis 1983 |
Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin |