
Weltmacht Energie –
Effizienz und Erneuerbare als Hoffnungsträger
Prof. Dr. Peter Hennicke
Sendezeit: So. 18.04.2010, 8.30h
Erstausstrahlung: So. 24.02.2008
Obwohl inzwischen niemand mehr ernsthaft bestreitet, dass das Weltklima sich durch die vom Menschen verursachten Energiestrukturen verändert, steigt der weltweite Bedarf an billiger Energie weiter dramatisch an. Es wird immer deutlicher, welche weitreichenden Dimensionen die Energiefrage politisch, wirtschaftlich und auch militärisch hat. Wer die Energie hat, hat die Macht. Wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, entschlossen umzusteuern, drohen gigantische Energiemultis, Umweltkatastrophen und explosive Konflikte um knapper werdende Energie. Dabei haben die Energiestrukturen in den Industrieländern Vorbildcharakter und Signalwirkung für sich entwickelnde Länder. Es ist höchste Zeit, das Machbare schnell umzusetzen. Peter Hennicke zeigt gangbare, wenn auch nicht einfache Alternativen auf, die Weichen für eine Energiewende zu stellen.
Peter Hennicke, geb. 1942 in Landsberg/Warthe |
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1962 - 1965 |
Studium der Chemie an der Universität Heidelberg |
1965 - 1970 |
Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg |
1970 - 1974 |
wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg |
1974 - 1979 |
wissenschaftlicher Assistent an der Universität Osnabrück |
1977 |
Promotion an der Universität Bremen |
1981 |
Habilitation mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspolitik/Energiewirtschaft |
1982 - 1984 |
Professor auf Zeit an der Universität Osnabrück |
1984 - 1988 |
Tätigkeiten am Institut für angewandte Ökologie e.V. in Freiburg, sowie als Referent für Grundsatzfragen der Energiepolitik im Hessischen Ministerium für Umwelt und Energie |
1987 - 1990 |
Sachverständiger in der Enquête-Kommission "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre" des 11. Deutschen Bundestages |
1988 - 1992 |
Professor mit dem Fachgebiet Wirtschaftwissenschaft/Energiewirtschaft an der Fachhochschule Darmstadt |
1992 - 2003 |
Direktor der Abteilung Energie am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie im Wissenschaftszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen |
2000 - 2002 |
Mitglied der Enquête -Kommission „Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung“ des 14. Deutschen Bundestages |
2000 - 2008 |
Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie |