Weiterführende Informationen zur Sendung

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen aktuellen Webbrowser, zum Beispiel Mozilla Firefox.




Hören, Sehen, Blicken, Zählen –
Voraussetzungen für Lernerfolge

Prof. Dr. Burkhart Fischer
Sendezeit: So. 19.06.2011, 8.00h

mp4-Videodownload

Zum Vortrag

Hören, Sehen, Blicken und Zählen können nur optimal funktionieren, wenn die Verarbeitung der Sinneseindrücke und die Steuerung durch das Gehirn altersgerecht entwickelt sind. Das Freiburger „BlickLabor“ beschäftigt sich mit grundlegenden Wahrnehmungs- und Blickfunktionen, welche bei fast allen Lernprozessen benötigt werden. Dabei geht es nicht um die Sinnesorgane selbst oder um die Sprach-Verarbeitung, sondern um die dazwischen stattfindende Signal-Verarbeitung im Gehirn auf dem Weg vom Sinnesorgan zu den höheren Hirnfunktionen. Bei Kindern mit Schulschwierigkeiten finden sich häufig Entwicklungsrückstände in einer oder mehrerer der untersuchten Funktionen.

Zur Person

Burkhart Fischer, geboren 1942 in Wehlen /Sachsen

1961-1968

Studium der Mathematik und Physik an der Universität in Gießen

1963

Diplom im Fach Physik

1968

Promotion über ein Thema der Theoretischen Physik

1968-1970

Stipendiat im Programm "Biologie Ergänzungsstudium" der Stiftung Volkswagenwerk an der Neurologischen Klinik in Freiburg

1968

Gründung einer eigenen Forschungsgruppe

1971-1975

Assistent bei Prof. R. Jung, Neurologische Uni-Klinik in Freiburg

1973

Habilitation für das Fach Neurophysiologische Biophysik an der Medizinischen Fakultät

1975-1976

Forschungsstipendium der DFG an der Johns Hopkins Universität, Baltimore

1976

Ernennung zum Professor für Neurophysiologische Biophysik

1980-1982

Sprecher der Sonderforschungsbereiche "Hirnforschung und Sinnesphysiologie" und "Modulation und Lernvorgänge in Neuronensystemen"

1997

Gründung des BlickLabors der Universität Freiburg

2007

Emeritierung, Weiterführung von Blicklabor und Blickmobil im neu gegründeten Freiburger Blickzentrum

Ausgewählte Veröffentlichungen