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Zu Gast bei Albert von Schirnding


Dr. Inge Jens
Sendezeit: So. 08.07.2012, 8.00h

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Zum Vortrag

Für die interessierte Öffentlichkeit war Inge Jens lange Zeit in erster Linie die Frau des berühmten Tübinger Rhetorikprofessors und Literaturwissenschaftlers Walter Jens. Sie selbst hat das nie als schmälernd empfunden, obwohl sie längst selbst als Schriftstellerin und Herausgeberin auf sich aufmerksam gemacht hat. In ihrer 2009 erschienen Autobiographie „Unvollständige Erinnerungen“ erzählte sie erstmals von ihrer Kindheit in Hamburg, der Studienzeit und Familiengründung in Tübingen, ihrem Leben an der Seite von Walter Jens und auch offen von dessen Demenzerkrankung.
Auf Einladung von Albert von Schirnding stellte sie bei der Katholischen Akademie in Bayern ihre Autobiographie vor.

Zur Person

Inge Jens, geboren 1927 in Hamburg, studierte nach Kriegshilfsdienst und Notabitur Germanistik, Anglistik und Pädagogik in Hamburg und Tübingen. 1953 promovierte sie mit einer Arbeit über „Die expressionistische Novelle“.
1952 heiratete sie den Schriftsteller und Dozent für Klassische Philologie Walter Jens.
Nach der Geburt der beiden Söhne 1954 und 1965, studierte sie von 1966 bis 1968 Sozialpädagogik in Tübingen, wo sie anschließend, von 1969 bis 1973, einen Lehrauftrag für Geschichte und Pädagogik am Pädagogischen Institut wahrnahm. Sie arbeitete als Editorin (u.a. an einer Ausgabe der Briefe Thomas Manns an Ernst Bertram) und als freie Mitarbeiterin für den Rundfunk und verschiedene Verlage. Außerdem veröffentlichte sie mehrere Bücher, teilweise gemeinsam mit ihrem Ehemann Walter Jens. 2009 erschien ihre Autobiographie „Unvollständige Erinnerungen“.

Ausgewählte Veröffentlichungen