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Die Occupy-Bewegung


Prof. Dr. Dieter Rucht
Sendezeit: So. 13.01.2013, 8.00h

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Zum Vortrag

Die Occupy-Bewegung erlangte mit der Aktion „Occupy Wall Street“ im September 2011 weltweite Aufmerksamkeit. Es folgten Aktionen und Demonstrationen in über 900 anderen Städten in mehr als 90 Ländern. Besonders eindrucksvoll war die Beteiligung in einigen Städten Italiens und Spaniens. Die Bewegung hatte mit ihrem mutig-offensiven und gleichzeitig betont friedfertigen Charakter einen Nerv getroffen. Sie war nicht einer ideologischen Richtung oder gar einer politischen Partei zugeordnet; in ihr manifestierte sich ein breites und grundsätzliches Unbehagen an den herrschenden Verhältnissen.
„Was uns verbindet, ist das Thema grundlegender Probleme in unserem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen System, die uns alle betreffen. Wir suchen nach Möglichkeiten, endlich etwas dagegen zu unternehmen. Denn auch wir meinen, dass die negativen Auswirkungen unseres Systems tatsächlich 99% betreffen“, heißt es auf der Webseite von Occupy Germany.

Zur Person

Dieter Rucht, geb. 1946 in Kempten /Allgäu

1968-1974

Studium an der Universität München in den Fächern Romanistik, Soziologie, Sozialkunde und Leibeserziehung
seit Winter 1974/75 an der Hochschule für Politik in München

1974

Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Sozialkunde (Hauptfach) und Leibeserziehung

1976-1978

Referendariat an Gymnasien in München und Starnberg

1977

Diplomprüfung an der Hochschule für Politik München

1978

Pädagogische Prüfung für das Lehramt an Gymnasien

1978-1983

Wissenschaftlicher Assistent am Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaft der Universität München

1980

Promotion an der Universität München

1983-1988

Wissenschaftlicher Angestellter an verschiedenen Sonderforschungsbereichen der Universität München

1988-1997

Wissenschaftlicher Angestellter am Wissenschaftszentrum Berlin – WZB (Abteilung „Öffentlichkeit und soziale Bewegung“)

1995

Habilitation an der Freien Universität Berlin

1995-1997

Privatdozent am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin

1998-2000

Inhaber eines Lehrstuhls für Soziologie an der University of Kent at Canterbury

Sept. 2000

Ernennung zum Honorarprofessor an der neu gegründeten School of Social Policy, Sociology and Social Research, University of Kent

 

Rückkehr nach Berlin aus privaten Gründen; Wiederaufnahme der Forschungstätigkeit am dortigen Wissenschaftszentrum für Sozialforschung; Leitung der Arbeitsgruppe „Politische Öffentlichkeit und Mobilisierung“

2001

Ernennung zum Honorarprofessor im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin

2005-2011

Ko-Leiter der Forschungsgruppe "Zivilgesellschaft, Citizenship und politischen Mobilisierung in Europa" am WZB

 

Seit Juli 2011 im Ruhestand

Ausgewählte Veröffentlichungen