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Immer noch fremde Freunde?
Deutschland und Frankreich 50 Jahre nach dem Elysée-Vertrag


Prof. Dr. Frank Baasner
Sendezeit: So. 27.01.2013, 8.00h

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Zum Vortrag

Aus historischer Perspektive trennen viele Dinge die deutsche von der französischen Gesellschaft. Heute sind die beiden Länder wichtigster Motor und Partner bei den Bemühungen um die Einigung Europas. Der Vortrag geht der Frage nach, ob sich die deutsche und die französische Gesellschaft seit Beginn der europäischen Einigung ähnlicher geworden sind, ob sich die Nachbarn besser kennen als früher. Was hat sich in den letzten 50 Jahren im Alltag der Menschen, in ihrer Wahrnehmung des wichtigsten Partnerlandes verändert? Wie gelingt die deutsch-französische Zusammenarbeit? Haben die vielen deutsch-französischen Institutionen und Initiativen eine neue deutsch-französische Normalität entstehen lassen? Oder sind die beiden Länder immer noch „fremde Freunde“, wie es ein Sammelband von Robert Picht auf den Punkt gebracht hat?

Zur Person

Frank Baasner, geb. 1957 in Bad Dürkheim

1975–1982

Studium der Romanistik, Komparatistik und Psychologie an den Universitäten Bonn, Bologna, Salamanca und Tübingen

1984-1989

Assistent an den Universitäten Erlangen und Tübingen

1985

Promotionsstudium (DAAD) in Paris

1986

Promotion an der Universität Tübingen

1989-1991

DFG-Habilitationsstipendium, Aufenthalt in Madrid

1993

Habilitation an der Universität Tübingen

1993-1995

Professor an der Universität Erlangen

1994-2000

Lehraufträge an der Universität Salzburg

1995

Professor an der Universität Mannheim

1996

Beratungstätigkeit in Interkultureller Kommunikation, Deutschland-Frankreich und Deutschland-Italien

2000

Lehraufträge an der Universität Linköping

seit 2002

Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, Ludwigsburg

Ausgewählte Veröffentlichungen