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Die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich in der Europa- und Weltpolitik heute


Prof. Dr. Alfred Grosser
Sendezeit: So. 03.02.2013, 8.00h
Erstausstrahlung: So. 19.11.1989

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Zum Vortrag

Pauschalisierungen sind immer fragwürdig, weil dabei die Feinzeichnung des Individuellen verloren geht. Trotzdem gibt es Eigenheiten und Eigenschaften, die für verschiedene Nationen als charakteristisch gelten dürfen und im politischen wie im menschlichen Miteinander nicht unbedeutend sind. Dieser Vortrag von Alfred Grosser aus dem Jahr 1989 beschreibt - mit Blick auf die damalige Auseinandersetzung mit dem Ostblock und auf Europa 1992 – was die Deutschen und die Franzosen in ihrem Verhältnis zur Geschichte und zu den anstehenden Herausforderungen unterscheidet und was sie verbindet.
Alfred Grosser, der durch sein persönliches Schicksal sowohl Deutschland als auch Frankreich verbunden ist, beschreibt scharfsinnig, witzig, ironisch und nachdenklich die beiden Nachbarländer beidseits des Rheins. Seine Ausführungen sind auch heute „ex post“ äußerst interessant.

Zur Person

Alfred Grosser, geb. 1925 in Frankfurt am Main

1956-1992

ordentlicher Professor am Institut d’études politiques und Studien- und Forschungsdirektor an der Fondation nationale des Sciences politiques

 

Präsident des CIRAC (Centre d’information et de recherche sur l’Allemagne contemporaine)

 

Visiting Professor an den amerikanischen Universitäten Stanford und Johns Hopkins

1970-1973

Vize-Präsident der International Political Science Association

 

Politischer Kolumnist für La Croix und Ouest-France

1975

Friedenspreist des deutschen Buchhandels als «Mittler zwischen Franzosen und Deutschen, Ungläubigen und Gläubigen, Europäern und Menschen anderer Kontinente«

1987

Gastprofessur an der Universität Peking

1992

Gastprofessur an der Universität Keio, Tokyo

1994

Gastprofessur an der Universität Singapur

Ausgewählte Veröffentlichungen