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Nation und Krieg an der Wende zur Moderne:
Eine Erfahrungsgeschichte der Umbruchszeit in Südwestdeutschland

Prof. Dr. Ute Planert
Sendezeit: So. 17.02.2013, 8.00h

Erstausstrahlung: So. 05.03.2000

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Zum Vortrag

In den Befreiungskriegen gegen Napoleon und die französische Fremdherrschaft erwachte in Deutschland erstmals ein Nationalgefühl, was schließlich zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 führte. So lesen wir es in den Geschichtsbüchern.
Aber wie haben die Menschen diese Umbruchzeit erlebt? Vor allem im Südwesten, wo man zunächst mit Österreich gegen die Franzosen kämpfte, dann in Napoleons Armee eingereiht wurde um schließlich, kurz vor Schluss, noch einmal die Seite zu wechseln und mit den Preußen gegen Napoleon zu kämpfen? Die Bevölkerung litt unter den Kriegen und versuchte Kriegsbelastungen - woher sie auch kamen - abzuwehren.
Dr. Ute Planert beschreibt in ihrem Vortrag diese Umbruchzeit in Südwestdeutschland.

Zur Person

 

Studium der Geschichte, Empirischen Kulturwissenschaft, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft an der Universität Tübingen

 

daneben Journalistin für Printmedien und Hörfunk

1993-1995

Stipendiatin der Friedrich Ebert-Stiftung

1996

Promotion

2003

Habilitation, Venia legendi für Neuere Geschichte

 

Wissenschaftliche Assistentin und Hochschuldozentin am Historischen Seminar der Universität Tübingen, Projektleiterin am Tübinger Sonderforschungsbereich „Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“

2007

Forschungsaufenthalt am Center for European Studies der Harvard Universität

 

Universitätsprofessorin für Neuere Geschichte/Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Wuppertal

Ausgewählte Veröffentlichungen