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Droge Arzt –
menschliche Beziehung als Wirkfaktor in der Medizin

Prof. Dr. Wolfgang Herzog
Sendezeit: So. 17.03.2013, 8.00h

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Zum Vortrag

Studien haben gezeigt, dass beispielsweise Diabetes-Patienten weniger Krankenhausaufnahmen wegen akuter Komplikationen haben, wenn sie von Ärzten mit der Fähigkeit zu großer Empathie behandelt werden, als Patienten, die einen weniger empathischen Hausarzt haben. Eine Vielzahl ähnlicher Befunde wirft die Frage nach der Rolle von Beziehungen in der Medizin auf: Was bewirkt menschliche Beziehung in der Medizin und wie geschieht das?
Wolfgang Herzog beschreibt in diesem Vortrag Methoden und Modelle, die es erlauben,
biologische, psychologische und soziale Wirkfaktoren in ihrem wechselseitigen Bezug aufeinander zu beschreiben. Dabei werden auch mögliche „Nebenwirkungen“ ärztlicher Empathie betrachtet.

Zur Person

Wolfgang Herzog, geb. 1953 in Neuwied

1971-1981

Studium der Medizin und der Physik an den Universitäten Göttingen, FU Berlin

1981

Assistenzarzt an der Abt. für Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin, Universitätsklinik Heidelberg

1982

Promotion: "Diabetes mellitus und familiärer Lebenskontext"

1985

Facharzt für Innere Medizin und Psychotherapeutische Medizin, Familientherapeut

1992

Oberarzt der Abt. Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin, Universitätsklinik Heidelberg

1994

Habilitation an der Universität Heidelberg

Seit 1998

Professor für Allgemeine Klinische Medizin und Psychosomatik,
Universität Heidelberg

2001-2005

Geschäftsführender Ärztl. Direktor der Medizinischen Universitätsklinik (Krehl-Klinik) während der Planungs-, Neubau- und Umzugsphase

Seit 2004

Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Universität Heidelberg

Seit 2009

Ärztlicher Direktor des Zentrums für Psychosoziale Medizin der Universitätsklinik Heidelberg

Ausgewählte Veröffentlichungen