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Besonnenheit und Gerechtigkeit: zur Ressourcenknappheit im Gesundheitswesen


Prof. Dr. Otfried Höffe
Sendezeit: So. 14.04.2013, 8.00h
Erstausstrahlung: So. 22.03.1998

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Zum Vortrag

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Ein hoher Anspruch, der sicher nur teilweise von der Medizin erfüllt werden kann. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Medizin immer leistungsfähiger, aber auch unsere Ansprüche an ihre Möglichkeiten sind gestiegen. Inzwischen zwingen die immer knapper werdenden Mittel zur Überlegung, was notwendig, was sinnvoll oder was vielleicht nicht mehr sinnvoll ist.
Der Philosoph Otfried Höffe fragt in seinem Vortrag nach den Gründen der Ressourcenknappheit und nach dem moralisch angemessenen Umgang mit ihr.

Zur Person

Otfried Höffe, geb. 1943 in Leobschütz, Oberschlesien

1964-1970

Studium der Philosophie, Theologie, Geschichte und Soziologie an den Universitäten Münster, Tübingen, Saarbrücken und München

1970

Promotion an der Universität München

1971-1976

wissenschaftlicher Assistent

1974-1975

Habilitation im Fach Philosophie an der Universität München

1976-1977

Lehrstuhlvertretung, dann ord. Prof. für Philosophie an der Universität Duisburg

1978

Professor für Ethik und Politische Philosophie an der Universität Freiburg (Schweiz); Direktor des Internationalen Instituts für Sozialphilosophie und Politik; zugleich Lehrbeauftragter für Rechtsphilosophie an der Juristischen Fakultät

1992-2011

Professor für Philosophie am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen, Mitglied der juristischen Fakultät und Gründer sowie Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie

Seit 2002

ständiger Gastprofessor für Rechtsphilosophie an der Universität Sankt Gallen

Ausgewählte Veröffentlichungen