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Die große Sprachlosigkeit.
Heute der Jugend gegenüber von Gott reden


Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel
Sendezeit: So. 16.06.2013, 8.00h
Erstausstrahlung: So. 21.12.1997

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Zum Vortrag

Unsere pluralistische Konsum- und Erlebnisgesellschaft hat sich von früheren Orientierungsinstanzen und Traditionen immer weiter entfernt. »Jeder ist sich selbst der Nächste« lautet das moderne Credo. Institutionen, die bisher Halt, verbindliche Werte und Solidarität vermittelt aber auch gefordert haben, verlieren an Attraktivität, vor allem bei jüngeren Menschen. Diese Erfahrung machen Parteien und Verbände, ganz besonders aber die Kirche. Immer mehr Schüler wählen, wenn sie es können, den Religionsunterricht ab. Trotz gut besuchter Kirchentage hat sich die Kluft zwischen Kirche und Jugend immer weiter vertieft. Religion wird von vielen jungen Menschen als altmodisch, als »uncool« empfunden; sie spielt in ihrem Alltag oft überhaupt keine Rolle mehr.
Diese Entfremdung zwischen Kirche und Jugend ist das Thema des Vortrags von Helga Kohler-Spiegel.

Zur Person

Helga Kohler-Spiegel, geb. 1962 in Dornbirn/ Österreich

1980-1985

Studium der katholischen Theologie an der Universität Salzburg, Lehramt und Fachtheologie

1985-1990

Unterrichtstätigkeit an Volksschulen und Gymnasien in Salzburg und Vorarlberg

1986-1989

Universitätsassistentin an der Universität Salzburg (mit Promotionsstudium)

Seit 1989

an der Pädagogischen Akademie des Bundes bzw. an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg tätig, dazwischen:

1996-1999

Professorin für Religionspädagogik/Katechetik an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, Ordinaria am Lehrstuhl und Leiterin des Katechetischen Instituts Luzern /CH

Seit 1999

Professorin für Religionspädagogik und Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch

2004-2007

Leiterin Amt für Katechese und Religionspädagogik der Diözese St. Gallen

Lehraufträge an diversen Universitäten und Vortragstätigkeit in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Finnland, Luxemburg

Ausbildung zur Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin sowie Lehrtherapeutin,
Supervisorin (Integrative Supervision) und Lehrsupervisorin, tätig in freier Praxis

Ausgewählte Veröffentlichungen