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Der Mensch verbessert sich selbst
Vom Umgang mit einem allgegenwärtigen Phänomen

Dr. Roland Kipke
Sendezeit: So. 01.12.2013, 8.00h

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Menschen versuchen sich zu verbessern – nicht nur ihr Aussehen, ihren Körper, sondern gerade auch ihre mentalen Fähigkeiten, Einstellungen, Gewohnheiten, Tugenden, und zwar durch übende mentale Aktivität. Während jedoch moderne Methoden des Hirndopings durch Medikamente breit diskutiert werden, beachten die meisten Wissenschaften diese mentale Selbstformung kaum oder behandeln nur einzelne Aspekte. Dabei findet sich diese Selbstformung in allen Kulturen und ist auch heute für viele Menschen von großer Bedeutung, wie sich an dem großen Markt für Lebensratgeberliteratur zeigt.
Roland Kipke geht der Frage nach, was diese Selbstformung ist, wie sie insbesondere in manchen Wissenschaften ignoriert, bestritten oder kritisiert wird und warum sie verstärkte wissenschaftliche Aufmerksamkeit verdient.

Zur Person

Roland Kipke, geboren 1972

1994-2001

Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte in Göttingen, Siena und Berlin

2002-2003

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft in Berlin.

2003-2005

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages

2005-2009

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medizinethik am Institut für Geschichte der Medizin der Charité in Berlin

2009

Nachwuchspreis der Akademie für Ethik in der Medizin.

Seit 2009

Wissenschaftlicher Koordinator des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen

2010

Promotion zum Thema Selbstformung und Neuro-Enhancement

2012

Georg-Forster-Preis der Universität Kassel

Ausgewählte Veröffentlichungen