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Selbstgestaltung und Lebenskunst


Prof. Dr. Wilhelm Schmid
Sendezeit: So. 26.01.2014, 8.00h

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Zum Vortrag

Die Einen trauen sich nichts zu, die Anderen übertreiben es mit ihrem Selbst. Dass wir uns selbst gestalten und mit uns selbst befreunden können, ist nicht für alle selbstverständlich. Diese Selbstbeziehung so zu gewinnen, dass nicht Selbstsucht daraus wird, ist die Aufgabe der Lebenskunst, um die sich der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid bemüht.
Er spricht in diesem Vortrag davon, wie ein Mensch sich festigen kann, wenn er sich zu verlieren droht. Eine gelingende Selbstbeziehung ist auch die Basis für alle Beziehungen zu Anderen, denn nur wer mit sich selbst gut zurechtkommt, kann sich auch Anderen zuwenden und für sie da sein. Wer sich um die Selbstgestaltung bemüht, begibt sich in jeder Hinsicht auf den Weg zur Fülle des Menschseins.

Zur Person

Wilhelm Schmid, geboren 1953 in Billenhausen/Bayerisch-Schwaben

 

Studium der Philosophie und Geschichte in Berlin, Paris (Sorbonne) und Tübingen

1991

Promotion im Fach Philosophie an der Universität Tübingen

1997

Habilitation mit der Grundlegung zu einer Philosophie der
Lebenskunst an der Universität Erfurt

1990-1991

Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig

1991-1992

Lehrtätigkeit an der TU Berlin

1991-2000

Gastdozent an der Universität Riga/Lettland

1993-1999

Lehrtätigkeit an der PH Erfurt

1997-2006

Gastdozent an der Universität Tiflis/Georgien

1998-2007

regelmäßige Arbeit als "philosophischer Seelsorger" im Spital Affoltern am Albis (bei Zürich)

1999-2000

Lehrtätigkeit an der Universität Jena

2012

Meckatzer-Philosophiepreis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie

2013

Wissenschaftspreis der Egnér-Stiftung in Zürich für das bisherige Werk zur Lebenskunst

Ausgewählte Veröffentlichungen