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Ein kühler Blick in die Frühgeschichte des Universums


Prof. Dr. Matthias Bartelmann
Sendezeit: So. 01.02.2015, 7.30h

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Zum Vortrag

Auf der Grundlage einer Vielzahl präziser Messungen ist es in den vergangenen etwa zehn Jahren möglich geworden, ein umfassendes Weltmodell zu konstruieren, in das sich so gut wie alle kosmologischen Beobachtungen einfügen lassen und das genaue Aussagen über das Universum als Ganzes erlaubt. Beobachtungen des kosmischen Mikrowellenhintergrunds, die in die Frühzeit des Universums zurückblicken, haben maßgeblich dazu beigetragen, zu diesen Schlussfolgerungen zu gelangen. Nach den bahnbrechenden Resultaten des WMAP-Satelliten wurden nun die Ergebnisse des Planck-Satelliten veröffentlicht, der die jüngsten, präzisesten Beobachtungen des kosmischen Mikrowellenhintergrunds durchgeführt hat.
Matthias Bartelmann erläutert, was wir aus diesen Beobachtungen schließen können und was sie für unsere Vorstellung von der Entwicklung des Universums und seiner Strukturen bedeuten.

Zur Person

Matthias Bartelmann, geboren 1965 in Bamberg

1985-1992

Physikstudium an der Universität München und am Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching

1992

Promotion an der Universität München

1992-1994

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching

1994-1995

Post-Doc, Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics

1998

Habilitation an der Universität München

1998-2003

Wissenschaftlicher Projektleiter des deutschen Beitrags zum Planck-Satellitenprojekt

Seit 2003

Professor für theoretische Astrophysik an der Universität Heidelberg

2006-2008

Dekan der Fakultät für Physik und Astronomie

Seit 2012

Vorstandsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Seit 2012

Sprecher der Forschungs- und Strategiekommission der Universität Heidelberg

Ausgewählte Veröffentlichungen