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Warlords, Söldnerfirmen, Terrornetzwerke
und die Asymmetrie kriegerischer Gewalt

Prof. Dr. Herfried Münkler
Sendezeit: So. 26.04.2015, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 22.09.2002

 

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Zum Vortrag

Die Epoche der zwischenstaatlichen Kriege scheint zu Ende zu gehen. Von den nach 1945 gezählten Kriegen sind mehr als zwei Drittel transnationale Kriege, die aus dem Zerfall eines Staates erwachsen und auf angrenzende Regionen übergreifen. Sie zeichnen sich durch ihre überlange Dauer, die massive Anwendung kriegerischer Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und durch eine starke Privatisierung der Gewaltakteure aus. Herfried Münkler analysiert diese Veränderung der kriegerischen Auseinandersetzungen und ihre Konsequenzen.

Zur Person

Herfried Münkler, geboren 1951 in Friedberg /Hessen

1972-1977

Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt/Main

1981

Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt/Main

1982-1987

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main

1987

Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt/Main

1987-1992

Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main

seit 1992

Professor für Theorie der Politik am Fachbereich Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

1992

Berufung in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

2001

Akademieprofessur der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

2002/2003

Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät III an der Humboldt-Universität zu Berlin

Ausgewählte Veröffentlichungen