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Im Namen Gottes.
Religion und Gewalt

Karen Armstrong
Sendezeit: So. 31.05.2015, 7.30h

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Zum Vortrag

„Es kommt nicht darauf an, ein gläubiger Mensch zu sein. Sondern es kommt darauf an, ein guter Mensch zu sein.“

Quer durch die Geschichte der Menschheit waren religiöse Überzeugungen für zahlreiche Kriege und Grausamkeiten aller Art verantwortlich. Karen Armstrongs Blick reicht von den frühen Hochkulturen in Indien, China und Israel über den Einfluss der Religion auf die mittelalterlichen Großreiche des christlichen und islamischen Kulturkreises bis zu den Konflikten der neuzeitlichen Nationalstaaten und den religiösen Verwerfungen der Gegenwart. Religionen stehen trennend zwischen Menschen, Völkern und Kulturen. Sie sind Quelle von Konflikten, nicht das Mittel zu ihrer Überwindung. Dabei, so Karen Armstrong, teilen alle Weltreligionen den universellen ethischen Anspruch auf Mitgefühl, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Alle verbindet eine einfache und wirkungsvolle Botschaft: Behandle deinen Nächsten so, wie du selbst behandelt werden möchtest!

Zur Person

Karen Armstrong, geboren 1944 in Wildmoor, Worcestershire, UK, war von 1962 bis 1969 Ordensschwester. Danach verließ sie den Orden und machte an der Universität Oxford eine wissenschaftliche Karriere. Sie lehrte unter anderem am Rabbinerseminar Leo Baeck College. 1999 wurde sie mit dem Muslim Public Affairs Council Media Award ausgezeichnet. Karen Armstrong zählt zu den renommiertesten Religionswissenschaftlern und hat zahlreiche Bücher zu religionsgeschichtlichen Themen veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. 2008 wurde sie mit dem TED-Rednerpreis und 2009 mit dem Dr.-Leopold-Lucas-Preis der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgezeichnet.

Ausgewählte Veröffentlichungen