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Vom Geist zum Körper.

Die Geschichte des Alters

Prof. Dr. Hannelore Schlaffer
Sendezeit: So. 19.06.2016, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 03.07.2005

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Zum Vortrag

Was ist Alter? Wann beginnt es? Ist man tatsächlich so alt wie man sich fühlt?
Altern ist ein physischer Prozess, der seit jeher von einer Rede begeleitet wird, die diesen Vorgang interpretiert und modelliert. Dieser Altersdiskurs prägt die Darstellungen der Malerei und der Literatur und hat auch Einfluss auf die Gestaltung des Alters im wirklichen Leben.
Hannelore Schlaffer beschreibt diesen Diskurs von der Antike bis heute und spannt dabei den Bogen von Cicero, Horaz und Goethe bis zu Jean Améry und Monika Maron. Dabei hat sich wahrscheinlich nur eines seit der Antike wenig verändert: die unterschiedliche Art, wie Männer und Frauen ihr Altern erleben.

Zur Person

Hannelore Schlaffer, geboren 1939 in Würzburg

1966-1972

Studienrätin an Gymnasien in Nürnberg und Erlangen

1971

Promotion an der Universität Erlangen

1976-1978

Lektorin an der Sorbonne in Paris

1982

Habilitation an der Universität Freiburg

1987

Vertretung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Geschichte an der
Universität Melbourne

1996

außerplanmäßige Professorin für Neure deutsche Literatur an der
Universität Freiburg

1996

Umhabilitierung an die Universität München

1996-2001

Lehrtätigkeit an der Universität München

Seit 1980 schreibt sie Essays, Literatur- und Theaterkritiken für verschiedene Zeitungen (Stuttgarter Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Neue Züricher Zeitung) und für Rundfunkanstalten.

Zahlreiche kulturkritische Essays in den Zeitschriften „Freibeuter“, „Neue Rundschau“, „Merkur“, „Sinn und Form“, „Du“.

Ausgewählte Veröffentlichungen