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Die Bildung ist tot, es lebe die Bildung!


Prof. Dr. Dietrich Schwanitz
Sendezeit: So. 23.10.2016, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 21.05.2000

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Zum Vortrag

Unsere Wissenswelt ist im Umbruch und unser Bildungssystem ist in der Krise. Das klassische Ideal des universal gebildeten Menschen kann heute niemand mehr erfüllen. In rasendem Tempo wird neues Wissen erschlossen und bisher Gültiges veraltet. Müssen wir im Zeitalter der Online-Verfügbarkeit aller Informationen überhaupt noch etwas „wissen“?
Dietrich Schwanitz versucht, Kriterien für ein Allgemeinwissen herauszuarbeiten, das als feste Basis den Zugang zu wechselnden und schnell verfallenden Informationen organisiert.

Zur Person

Dietrich Schwanitz, geboren 1940 in Werne an der Lippe, verbrachte seine Kindheit bis zum elften Lebensjahr ohne zur Schule zu gehen bei mennonitischen Bergbauern in der Schweiz. Danach wurde er dennoch in die höhere Schule aufgenommen. Nach dem Abitur studierte er Anglistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Münster, London, Philadelphia und Freiburg. 1971 folgte die Promotion und, nach Forschungsaufenthalten in den USA, die Habilitation. Von 1978 bis 1997 lehrte er als Professor für Englische Literatur und Kultur an der Universität Hamburg. Mit seinen Romanen "Der Campus" und "Der Zirkel" und ganz besonders mit dem Sachbuch „Bildung. Alles was man wissen muss“ wurde er zum Bestsellerautor. Er starb 2004 in Hartheim bei Freiburg im Breisgau.

Ausgewählte Veröffentlichungen