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Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr


Barbara Unmüßig
Sendezeit: So. 05.03.2017, 7.30h

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Zum Vortrag

Weltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivilgesellschaftliche Aktivisten vor. Die Maßnahmen reichen von einschränkenden Gesetzen und bürokratischen Auflagen über Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung durch Geheimdienste oder Polizei.
In mehr als 60 Ländern sind in den letzten Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden und ihnen den ausländischen Geldhahn abzudrehen.
Barbara Unmüßig beschreibt in diesem Vortrag, wie politische und ökonomische Eliten die Repression von Protest und unerwünschtem Engagement rechtfertigen, und wie zivilgesellschaftlichen Akteuren immer mehr die demokratische Teilhabe und die Verteidigung fundamentaler Rechte verwehrt wird.

Zur Person

Barbara Unmüßig, geboren 1956 in Freiburg i. Breisgau

Studium der Politik am Otto-Suhr-Institut, Freie Universität Berlin

1983-1985

Redakteurin der „blätter des iz3w“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Aktion Dritte Welt e.V.

1985-1987

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag bei MdB Uschi Eid

1987-1990

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag bei MdB Ludger Volmer

1992-2002

Gründungsmitglied und Sprecherin des Forums Umwelt & Entwicklung

1993-2002

Gründerin und geschäftsführende Vorsitzende der Organisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V. (WEED)

2000-2016

Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) und Mitglied des Kuratoriums, ab 2009 als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende

1996-2001

Mitglied der Mitgliederversammlung und Aufsichtsratsvorsitzende der Heinrich-Böll-Stiftung

Seit 2002

Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Strategische Verantwortung für die internationale Arbeit der Stiftung in Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Nahen Osten & Nordafrika sowie das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie. Die thematischen Schwerpunkte der Stiftung wie gerechte Globalisierung, Menschen- und Frauenrechte, internationale Klima-, Ressourcen- und Agrarpolitik sowie Demokratieförderung werden von ihr strategisch verantwortet

Seit 2013

Mitglied im Kuratorium von forum Nachhaltig Wirtschaften

Seit 2016

Beiratsmitglied des Arnold-Berstraesser-Instituts für kulturwissenschaftliche Forschung e.V.

Ausgewählte Veröffentlichungen