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Odysseen des 20. Jahrhunderts zwischen Mythologie und Intertextualität

Prof. Dr. Gert Mattenklott
Sendezeit: So. 19.01.2003, 8.30h

Zum Vortrag

Philologie ist die Kunst, Texte zu deuten. Wir verstehen darunter die Erforschung einer Kultur auf Grund ihrer Sprache und Literatur. Die Universität Heidelberg lud renommierte Vertreter der Literatur-, Sprach- und Kunstwissenschaften zu einem Interdisziplinären Kolloquium mit dem Thema "Was ist eine philologische Frage?" In Zeiten zunehmend sich auflösender Fachgrenzen ging es auch um eine Standort- und Richtungsbestimmung dieses klassischen Lehrfachs. Zu Beginn unseres Themenschwerpunkts stellt Gert Mattenklott die Frage, wie wir das 20. Jahrhundert sehen würden, wenn wir nichts als die große Romanliteratur hätten, um uns daraus ein Bild zu machen.

Zur Person

Gert Mattenklott, geboren 1942, ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin; Adjunct Professor der University of Massachusetts at Amherst, Mass. Gastprofessuren u.a. in Japan, den USA, Israel, mehrfach in Italien und in anderen europäischen Ländern. Essayist und Literaturkritiker (u.a. im MERKUR, der NEUEN RUNDSCHAU, SINN UND FORM, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der NEUEN Zürcher Zeitung). Er ist Mitherausgeber der Reihe LITERATUR IM HISTORISCHEN PROZESS, von PARAGRANA, Internationale Zeitschrift für historische Anthropologie, der Architektur- und Kunstzeitschrift DAIDALOS, sowie des Jahrbuchs für die Geschichte der Juden in Deutschland MENORA, außerdem der Periodia des Warburg Instituts.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen