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Alt werden und jung bleiben –
Wohnwünsche und Lebensstile der Generation 50plus
Prof. Dr. Caroline Kramer
Sendezeit: So. 17.10.2010, 8.00h
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Die deutsche Gesellschaft, und speziell ihre Städte, stehen vor einer Phase großer demographischer Veränderungen, die in der geographischen Diskussion vor allem unter den Stichworten Schrumpfung und Alterung zusammengefasst werden. Über die Lebensstile und Wohnansprüche der künftigen älteren Generation ist bislang wenig bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sie sich von denen der heute älteren Generation deutlich unterscheiden werden. Caroline Kramer stellt in diesem Vortrag eine Studie vor, die am Beispiel der Stadtregionen München, Aachen und Karlsruhe die vorherrschenden Migrationsmuster und die zukünftigen Lebensstile älterer Menschen analysiert. Prof. Dr. Caroline Kramer ist Humangeographin und seit 2008 Leiterin des Instituts für Geographie und Geoökologie am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
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Caroline Kramer, geb. 1961 in Künzelsau (Baden-Württemberg) |
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1980-1987 |
Studium der Fächer Geographie und Germanistik für Lehramt an Gymnasien an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg |
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1991 |
Promotion im Fach Geographie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg mit dem Thema „Die Entwicklung des Standortnetzes von Grundschulen im ländlichen Raum – Vorarlberg und Baden-Württemberg im Vergleich” |
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1992 |
Preis zur Förderung der Kommunalwissenschaften 1992 der Stiftung der deutschen Städte, Gemeinden und Kreise für die Dissertation zum o.g. Thema |
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1992-1993 |
Postdoc-Stipendium am Zentrum für Umfragen Methoden und Analysen ZUMA e.V.) in Mannheim |
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1993 |
Aufenthalt an der Clark University, Worcester, Mass. (USA) |
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1994-2000 |
Wissenschaftliche Angestellte am Zentrum für Umfragen Methoden und Analysen in der Abteilung Soziale Indikatoren |
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2000-2003 |
Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Thema: „Räumliche Disparitäten in der individuellen Zeitverwendung – Wechselwirkungen zwischen räumlichem Kontext und individueller Zeitverwendung, insbesondere der Zeit für Mobilität“ |
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2003 |
Aufenthalt an der St. Mary’s University in Halifax, Nova Scotia (Kanada) „International Association of Time Use Research“ (IATUR) |
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2004 |
Habilitation im Fach Geographie an der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit dem Thema: „Zeit für Mobilität – Räumliche Disparitäten der individuellen Zeitverwendung“ |
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2004-2006 |
Vertretung einer Professur für Stadtgeographie am Department für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München |
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2006 |
Verleihung des Dr. Meyer-Struckmann-Wissenschaftspreises der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus für die Habilitationsschrift „Zeit für Mobilität“ (dotiert mit 15.000 €) |
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2006 |
Vertretung des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
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2006-2007 |
Vertretung des Lehrstuhls Sozialgeographie am Department für Geographie der Ludwig-Maximilians-Universität München |
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2007-2008 |
Vertretung des Lehrstuhls Humangeographie der Universität Karlsruhe |
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Seit 2008 |
Lehrstuhl für Humangeographie und Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Leitung des Instituts für Geographie und Geoökologie |