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Ist die Quantentheorie auch außerhalb der Physik anwendbar?


Prof. Dr. Hartmann Römer
Sendezeit: So. 04.12.2011, 8.00h

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Zum Vortrag

Die Quantentheorie hat uns den Blick dafür geöffnet, dass es in der physikalischen Welt oft ganz anders zugeht, als es der an Gegenständen wie Steinen und Bäumen geschulte „gesunde Menschenverstand“ vermuten lässt. Man nimmt jedoch gewöhnlich an, dass solch bizarre Quantenphänomene wie Komplementarität und Verschränkung im Wesentlichen auf die Mikrowelt der Atome, Moleküle und Elementarteilchen beschränkt seien. Allerdings war schon Niels Bohr, einer der Väter der Quantentheorie, davon überzeugt, dass Komplementarität eine Struktur von universeller Bedeutung sei. Hartmann Römer beschreibt, u. a. anhand von Beispielen aus der Psychologie und der Verarbeitung von Sinneseindrücken, dass Komplementarität und Verschränkung auch außerhalb dessen, was man unter Physik versteht, auftreten können.

Zur Person

Hartmut Römer, geb. 1943

1962-1964

Studium der Physik und Philosophie in Freiburg

1964-1967

Studium der Physik in Bonn

1967

Diplom im Fach Physik in Bonn

1970

Promotion in Bonn bei K. Dietz

1975

Habilitation im Fach Physik (Bonn)

1979-2008

Ordinarius für theoretische Physik in Freiburg

Längere Auslandsaufenthalte u.a. in Genf, Helsinki, Sao Paulo, Mexico City

Zahlreiche interdisziplinäre Seminare mit Philosophen und Theologen

Ausgewählte Veröffentlichungen