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Gewogen, geschlagen, gebunden
Zum Wandel der Eltern-Kind-Beziehung im 20. Jahrhundert

Prof. Dr. Miriam Gebhardt
Sendezeit: So. 07.06.2020, 7.30h

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Zum Vortrag

Beim Thema Deutsche Kindheit im 20. Jahrhundert wetteifern in der öffentlichen Diskussion ganz verschiedene Bilder miteinander: Zweite Weltkriegs-Kinder, vaterlose Kinder, Euthanasie, Heimerziehung, Missbrauch, aber auch Kinderladenbewegung und anti-autoritäre Erziehung. Diese Begriffe beziehen sich auf allgemeine Umstände des Aufwachsens, im Krieg, in Institutionen, unter besonderen politischen Konstellationen. Der wichtigste Ort der Kindheit, nämlich die Familie, bleibt dabei erstaunlich unbeleuchtet. Hier setzt der Vortrag von Miriam Gebhardt an: Wie frei waren Eltern in ihrem Handeln? Mit welchen Vorstellungen vom Wesen des Kindes und mit welchen Zielen wurden Kinder großgezogen? Und welches sind heute die Erbschaften der historischen Erziehungstraditionen in den Familien?

Zur Person

Professor Dr. Miriam Gebhardt lehrt an der Universität Konstanz. Sie ist Historikerin und Journalistin und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderem den Bestseller „Als die Soldaten kamen“.