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6000 Jahre Mathematik – eine kulturgeschichtliche Zeitreise


Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Alten
Sendezeit: So. 17.01.2010, 8.30h

Zum Vortrag

Die Ursprünge mathematischen Denkens, die Bildung abstrakter Begriffe und die Herstellung von Beziehungen zwischen ihnen, finden sich im 4. Jahrtausend v. Chr. in allen frühen Hochkulturen der großen Stromtäler des Hoangho, des Indus, des Nils und Mesopotamiens. Zu einer systematischen, logisch-deduktiv dargelegten, eigenständigen Wissenschaft wurde die Mathematik im antiken Griechenland. Seitdem erlebte sie eine atemberaubende Entwicklung zur weltumspannenden modernen Mathematik unserer Tage, geprägt von Leibniz, Newton, Euler, Gauß und vielen anderen. Wilhelm Alten nimmt uns in seinem Vortrag mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Mathematik von den ersten Hochkulturen bis in unsere Gegenwart.

Zur Person

Heinz-Wilhelm Alten, geboren 1929 in Hannover

1948

Abitur am Schiller-Gymnasium Hameln

1948–1955

Studium der Mathematik, Physik und Chemie an der TH Hannover / U Bristol (UK)

1954/55

Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen

1956– 1961

Wissenschaftlicher Assistent TU Hannover

1961

Promotion zum Dr. rer. nat. TU Hannover

1961

Oberingenieur, 1966 Oberassistent TU Hannover

1971

a.o. Professor, 1973 o. Prof. für Mathematik an der PH Niedersachsen, Abt. Hildesheim

1976–1978

Dekan der Abt. Hildesheim der PHN, seit 1978 Hochschule Hildesheim

1979–1981

Rektor der Hochschule Hildesheim

1982–1985

Leiter der Arbeitsgruppe Informatik (zur Vorbereitung des Studiengangs Informatik)

1986–1993

Dekan des Fachbereichs Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

1997

Emeritierung

Seit 1991

Herausgeber und Autor der Buchreihe „Vom Zählstein zum Computer“

Ausgewählte Veröffentlichungen