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Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart


Prof. Dr. Wilhelm Hankel
Sendezeit: So. 18.11.2012, 8.00h
Erstausstrahlung: So. 07.03.2010

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Zum Vortrag

Seit es die moderne Geldwirtschaft gibt, bedrohen immer wieder unvorhergesehene Krisen die Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen. Jedes der letzten drei Jahrhunderte hatte „seine“ Finanzkrise. Wilhelm Hankel, bekannt als leidenschaftlicher Euro-Kritiker, beschreibt große Finanzkrisen der Vergangenheit und fragt, was wir daraus lernen können. Denn das 21. Jahrhundert hat kaum begonnen, da bedroht eine diesmal globale Finanzkrise nicht nur Arbeitsplätze und Ersparnisse, sondern sogar die Stabilität der Staaten und ihrer Währungen. Unüberhörbar stellt sich die Frage: Sind Überschuldung des Staates, Inflationierung der Währung, Rettung der Großen in Finanzwelt und Wirtschaft, während Mittelstand und Klein-Unternehmer ungeschützt bleiben, wirklich die richtigen Mittel, um mit dieser Krise fertig zu werden?

Zur Person

Wilhelm Hankel, geb. 1929 in Danzig

 

Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz und Amsterdam.

1952 – 1956

Bank Deutscher Länder, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

1953   

Dissertation

bis 1957

Auswärtiges Amt

1959

Kreditanstalt für Wiederaufbau, zuletzt als Chefvolkswirt

1967

Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundeswirtschaftsministerium

seit 1970

Honorarprofessor für Währungs- und Entwicklungspolitik an der Universität Frankfurt

1972   

Vorstandschef der Hessischen Landesbank

1974/75

Gastprofessur in Harvard

1975/76

Konrad-Adenauer-Professor an der Georgetown University in Washington

1978 – 1981

Senior Visiting Professor am Bologna Centre for Advanced International Studies der Johns Hopkins University

bis 1983

Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin

Ausgewählte Veröffentlichungen