Weiterführende Informationen zur Sendung
Gehirn und Kunst -
Zur Biologie des Schönen
Dr. Reiner Wolfgang Heckl
Sendezeit: So. 07.03.2004, 8.30h
Zum Vortrag
Unser ästhetisches Empfinden entwickelte sich aus Elementen der Wahrnehmung, die schon im Tierreich zu erkennen sind.Sie dienten zunächst nur dem Überleben, regten aber schon vor rund 40.000 Jahren vorgeschichtliche Menschen zur künstlerischen Darstellung an. Der Vortrag von Dr. Reiner Wolfgang Heckl zeichnet diese Entwicklung nach und zeigt, wie in jedem Kunstwerk, das wir als schön empfinden, auch heute diese Elemente zu erkennen sind. Dr. Heckl ist Chefarzt der Abteilung Neurologie des Klinikums Karlsbad-Langensteinbach und beschäftigt sich seit Jahren mit der Evolution des menschlichen Gehirns, seinen geschlechtsspezifischen Unterschieden und der Entwicklung ästhetischen und musikalischen Empfindens.
Zur Person
- Aufgewachsen in Besigheim/Baden-Württ.
- Studium der Medizin in Tübingen und Freiburg und Lübeck
- Staatsexamen und Promotion
- Zunächst Weiterbildung in Pathologie, Chirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie
- Beginn der Weiterbildung in Neurologie in der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen
- Danach Weiterbildung in Psychiatrie (Universitätsnervenklinik Tübingen)
- Von 1975 bis 1978 Oberarzt in der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen und kommissarischer Leiter der Neuroradiologischen Abteilung
- Seit 1979 Chefarzt in der Neurologischen Abteilung des Klinikums Karlsbad-Langensteinbach
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Heckl, R. W.: Der Arztbrief. Eine Anleitung zum klinischen Denken. G. Thieme, Stuttgart, 1991 (2. Auflage)
- Heckl, R. W.: Multiple Sklerose. Klinik-Differentialdiagnose-Behandlung. G. Thieme, Stuttgart, 1994
- Heckl, R. W. , Ade, G., Schell, W. Rehabilitation und Krankenpflege. G. Thieme, Stuttgart, 1991. Ungarische Ausgabe (Dr. Kertész, Lásló, 2000)
- Heckl, R. W.: Mit kollegialen Grüßen ...... Sprachdummheiten in der Medizin. Steinkopff, Darmstadt, 2002


