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Elemente der Gerechtigkeit.
Kant, Rawls und die gegenwärtige politikphilosophische Diskussion

Prof. Dr. Wolfgang Kersting
Sendezeit: So. 04.02.2007, 8.30h

Zum Vortrag

In der politischen Moderne wird das Gerechtigkeitsverständnis auf die normative Grundlage des Menschenrechts gestellt. Institutionen des Rechts und der Politik können das Prädikat der Gerechtigkeit nur dann legitim beanspruchen, wenn sie institutionalisiertes Menschenrecht sind, d. h. wenn es sich um einen demokratisch organisierten Rechtsstaat handelt. Neben die Forderung der politischen Gerechtigkeit sind allerdings längst auch Forderungen der Verteilungsgerechtigkeit getreten. Hier werden die begrifflichen und politischen Verhältnisse unsicher; es ist schwierig, einen allgemein anerkannten Begriff der Verteilungsgerechtigkeit zu bestimmen. Wolfgang Kersting gibt einen kritischen Überblick über die politikphilosophischen Versuche, eine Konzeption egalitärer Verteilungsgerechtigkeit zu entwickeln. Professor Dr. Wolfgang Kersting ist Direktor des Philosophischen Seminars der Universität Kiel.

Zur Person

Prof. Dr. Wolfgang Kersting, geb. 1946; Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in Göttingen und Hannover; 1974 Promotion summa cum laude mit „Die Ethik in Hegels ‘Phänomenologie des Geistes“; 1982 Habilitation (Immanuel Kants Rechts- und Staatsphilosophie); 1986 Professor für Philosophie; 1975-1992 Lehrtätigkeit in Hannover, Marburg, Göttingen, Lüneburg und am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften der Universität München; häufige Vortragsreisen nach Mittel– und Südamerika; seit 1993 Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Ausgewählte Veröffentlichungen