Weiterführende Informationen zur Sendung
Erasmus und die Vision vom Frieden
Prof. Dr. Walter Jens
Sendezeit: So. 11.03.2007, 8.30h
Zum Vortrag
Das Engagement für den Frieden ist für Walter Jens von so großer Bedeutung, dass er immer wieder historische Persönlichkeiten porträtiert, die in ihrem Kampf gegen den Krieg und in ihrem leidenschaftlichen Einsatz für den Frieden beispielgebend waren. Wir zeigen einen Vortrag über Erasmus von Rotterdam. Der große Humanist und Begründer des theologischen Rationalismus findet in Walter Jens einen idealen Vermittler für unsere Zeit. Professor Dr. Walter Jens lehrte Klassische Philologie und Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Von 1989 bis 1997 war er Präsident der Berliner Akademie der Künste.
Zur Person
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Walter Jens, geboren 1923, studierte in Hamburg und Freiburg Philosophie und promovierte |
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1944 |
zum Dr. phil. |
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1948 |
habilitierte er sich in Tübingen, wo er ab 1950 Klassische Philologie lehrte. |
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Seit 1950 |
Mitglied der Gruppe 47 |
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1963-1988 |
Leiter des neu eingerichteten Lehrstuhls für Allgemeine Rhetorik in Tübingen. |
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1963-1985 |
unter dem Pseudonym Momos Fernsehkritiker der „Zeit“ |
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1976-1982 |
und nach dem Tod Martin Gregor Dellins bis 1989 Präsident des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland |
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1989-1997 |
Präsident der Akademie der Künste in Berlin |
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Nein. Die Welt der Angeklagten. Roman. Rowohlt Verlag, Stuttgart, Baden-Baden, 1950
- Der Blinde. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg, 1951
- Vergessene Gesichter. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg, 1952
- Der Mann, der nicht alt werden wollte. Rowohlt Verlag, Hamburg, 1955
- Das Testament des Odysseus. Neske Verlag, Pfullingen, 1957 (=opuscula 38)
- Statt einer Literaturgeschichte. Neske Verlag, Pfullingen, 1957
- Ilias und Odyssee. Nacherzählt von Walter Jens. Maier Verlag, Ravensburg, 1958
- Die Götter sind sterblich. Tagebuch einer Griechenlandreise. Neske Verlag, Pfullingen, 1959
- Deutsche Literatur der Gegenwart. Themen, Stile, Tendendzen. Piper Verlag, München, 1961
- Herr Meister. Dialog über einen Roman. Piper Verlag, München, 1963
- Literatur und Politik. Neske Verlag, Pfullingen, 1963
- Von deutscher Rede. Piper Verlag, München, 1969
- Der Fall Judas. Kreuz Verlag, Stuttgart, 1975
- Zur Antike. Kindler Verlag, München, 1978
- Der Untergang. Nach den Troerinnen des Euripides. Kindler Verlag, München, 1982
- Kindlers Neues Literatur Lexikon. Hg. v. Walter Jens. 20 Bände. Kindler Verlag, München, 1988-1992
- Reden. Kiepenheuer Verlag, Leipzig, Weimar, 1989
- Einspruch. Reden gegen Vorurteile. Kindler Verlag, München, 1992
- (zus. mit Inge Jens) Vergangenheit gegenwärtig. Biographische Skizzen. Radius Verlag, Stuttgart: 1994
- Der Römerbrief. Neu übersetzt. Radius Verlag, Stuttgart, 2000
- (zus. mit Inge Jens) Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim. Rowohlt Verlag, Reinbek, 2003
- (zus. mit Inge Jens) Katias Mutter. Das außerordentliche Leben der Hedwig Pringsheim. Rowohlt Verlag, Reinbek, 2005


