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Globale und regionale Klimaänderungen durch den Menschen im 21. Jahrhundert

Prof. Dr. Hartmut Graßl
Sendezeit: So. 16.03.2008, 8.30h

Zum Vortrag

Ohne Klimapolitik droht der Erde eine rasche Erwärmung, die sicherlich zur stärksten Bedrohung für das Wohlergehen der Menschen im 21. Jahrhundert werden würde. Nur globale koordinierter stringenter Klimaschutz kann in die angelaufenen Umverteilung von Niederschlägen eingreifen und den Meeresspiegelanstieg noch so dämpfen, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich bleibt. Hartmut Graßl stellt sowohl Laissez-faire-Szenarien als auch Klimaschutzszenarien vor und diskutiert die erforderlichen Maßnahmen. Professor Dr. Hartmut Graßl war bis 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Von 1994 bis 1999 leitete er außerdem das Weltklimaforschungsprogramm der UN in Genf.

Zur Person

Hartmut Graßl, geboren 1940

1966

Diplom in Physik, Ludwig-Maximilians-Universität München

1970

Promotion in Meteorologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

1971-1976

Wiss. Angestellter, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

1976-1981

Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

1978

Habilitation in Meteorologie, Universität Hamburg

1981-1984

Professor für Theoretische Meteorologie am Institut für Meereswissenschaften, Christian-Albrechts- Universität zu Kiel

1984-1988

Direktor des Instituts für Physik am GKSS-Forschungszentrum, Geesthacht

1988-1994

Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Professor für Allgemeine Meteorologie am Meteorologischen Institut, Universität Hamburg

1994-1999

Direktor des Weltklimaforschungsprogramms, WMO, Genf

1999-2005

Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Professor für Allgemeine Meteorologie am

Meteorologischen Institut, Universität Hamburg

Ausgewählte Veröffentlichungen