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Moralische Klarheit –
Leitfanden für erwachsene Idealisten
Prof. Dr. Susan Neiman
Sendezeit: So. 27.03.2011, 8.00h
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Zum Vortrag
„Der Begriff Moral ist verpönt, ein Wort wie Held ist tabu, gut und böse tauchen nur mit Anführungszeichen auf“ sagt Susan Neiman. Nachdem der Ausdruck „Moral Clarity“ nach dem 11. September 2001 von den Anhängern der Bush-Regierung vereinnahmt wurde, möchte sie die Sprache der Moral und deren Konzept des Guten neu in den Blick nehmen. Auf der Grundlage ihrer eigenen historischen Analysen verteidigt sie die abendländischen Werte und zeigt, wie die Welt sein könnte, wenn wir einige der Hoffnungen und Ideale zurückerobern könnten, die uns abhanden gekommen sind.
Zur Person
Professor Dr. Susan Neiman ist Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Geboren in Atlanta, Georgia, studierte sie Philosophie an der Harvard University und der Freien Universität Berlin. Bevor sie im Jahr 2000 die Leitung des Einstein Forums übernahm, war sie Professorin für Philosophie an der Yale University und der Tel Aviv University.
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Moralische Klarheit – Leitfaden für erwachsene Idealisten. Hamburger Edition, Hamburg, 2010
- Margherita von Brentano: Das Politische und das Persönliche (Hrsg. zus. mit Iris Nachum). Wallstein Verlag, Göttingen, 2010
- Fremde sehen anders. Zur Lage der Bundesrepublik. Suhrkamp Verlag, Frankfurt /Main, 2005
- Zum Glück (Hrsg. zus. mit Matthias Kroß). Akademie Verlag, Berlin, 2004
- Das Böse denken – eine andere Geschichte der Philosophie. Suhrkamp Verlag, Frankfurt /Main, 2004
- The Unity of Reason: Rereading Kant. Oxford University Press, 1994
- Slow Fire: Jewish Notes from Berlin. Schocken Books, 1992


