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Konsequenzen der digitalen kulturellen Überlieferung


Dr. Robert Hauser
Sendezeit: So. 17.04.2011, 8.00h

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Zum Vortrag

Mit den Computerprogrammen für die ersten elektronischen Rechenmaschinen in den 1960er Jahren entstanden erstmals digitale Objekte und damit eine neue Art von Kulturprodukten. Die „Computerisierung“ fast aller Lebensbereiche hat in den letzten Jahrzenten einen generellen Prozess der Digitalisierung in Gang gesetzt. Klassische Kulturprodukte wie Schrift-, Ton-, Bild- und Videodokumente existieren zunehmend nur noch in digitaler, d.h. virtueller Form. Dies hat weitreichende Folgen für die Erhaltung und Bewahrung von Kulturgütern. Die kulturelle Überlieferung ist in hohem Maße von Technik abhängig. Was sind die Konsequenzen dieser Entwicklung? Robert Hauser verdeutlicht die Tragweite dieser Frage an Beispielen aus der Praxis und gibt erste vorläufige Antworten aus Sicht der angewandten Forschung.

Zur Person

Robert Hauser, geboren 1976

1997-2003

Studium der Kulturwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Religionswissenschaften an der Universität Leipzig

2001-2003

Freier Dozent für Multimedia und Microsoft Office bei der Fort- und Weiterbildungseinrichtung WBS Trainings AG Leipzig

2003-2004

Wissenschaftliche Assistenz am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Forschungszentrum Karlsruhe

2004-2008

Promotion am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Forschungszentrum Karlsruhe

2009-2010

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

2010

Geschäftsführer des „Kompetenzzentrums für kulturelle Überlieferung – digital Karlsruhe“ (KüdKA)

Ausgewählte Veröffentlichungen